Frisch gebackene Eisenbahner Plätzchen auf einem Teller serviert.

Eisenbahner-Plätzchen – zarte Marzipanplätzchen mit fruchtiger Marmelade

Wenn es ein Gebäck gibt, das bei mir in der Adventszeit absolut Suchtpotenzial hat, dann sind es Eisenbahner-Plätzchen! Ich liebe die Kombination aus süßem Marzipan und fruchtiger Marmelade einfach über alles. Diese beiden Geschmacksnoten harmonieren so perfekt miteinander, dass diese Traditionsplätzchen jedes Jahr ganz weit oben auf meiner Favoritenliste stehen.

Diese klassischen Eisenbahner sind nicht nur ein optisches Highlight auf jedem Plätzchenteller, sondern schmecken durch das Zusammenspiel aus knusprigem Mürbeteig, saftiger Marzipanmasse und feinem Gelee einfach unwiderstehlich.

Suchst du nach weiteren richtig guten Alternativen zu beliebten Klassikern? Neben meinen zarten Marzipankissen und den köstlichen Marzipan-Aprikosen-Küsschen sind die Eisenbahner das ultimative Must-have für alle echten Marzipanliebhaber!

Frisch gebackene Eisenbahner Plätzchen auf einem Teller serviert.

Was sind Eisenbahner-Plätzchen überhaupt?

Eisenbahner gehören zu den absoluten Klassikern der traditionellen Weihnachtsbäckerei. Der Name kommt von ihrer charakteristischen Form: Auf eine Bahn aus feinem Mürbeteig werden zwei Stränge Marzipanmasse gespritzt, die wie Gleise aussehen. In die Mitte kommt eine Schicht fruchtiges Gelee. Nach dem Backen werden die Bahnen in kleine, rechteckige Stücke geschnitten – fertig sind die süßen „Gleise“.

Wer die Kombination aus Teig und Marmelade mag, liebt meist auch klassische Spitzbuben. Doch das gebackene Marzipan verleiht den Eisenbahnern eine unvergleichlich saftige Note, die sie zu etwas ganz Besonderem macht.

Frisch gebackene Eisenbahner Plätzchen auf einem Teller serviert.

Der perfekte Plätzchenteller: So kombinierst du deine Weihnachtsplätzchen

Ein gelungener Buntteller lebt von der Vielfalt aus Texturen und Aromen. Die fruchtig-süßen Eisenbahner-Plätzchen bilden dabei den perfekten Gegenpol zu nussigen oder schokoladigen Plätzchensorten.

Hier ist meine liebste Kombination für die Gebäckdose:

Weihnachtliche Eisenbahner Plätzchen auf einem Teller serviert.

4 Profi-Tipps für gelingsichere Eisenbahner

Damit deine Eisenbahner genauso hübsch aussehen wie vom Bäcker und die Zubereitung stressfrei klappt, solltest du diese Kniffe beachten:

  1. Marzipan anerkühlen: Lege die Marzipanrohmasse vor dem Verarbeiten für 30 Minuten ins Gefrierfach. So lässt sie sich feinst reiben, ohne zu verkleben.
  2. Direkt auf dem Blech spritzen: Lege die ausgerollten Mürbeteigbahnen zuerst auf das Backpapier und spritze das Marzipan erst dann auf. So verhinderst du, dass der Teig beim Anheben reißt.
  3. Die richtige Marmelade wählen: Verwende am besten feines Gelee (z. B. Johannisbeer- oder Himbeergelee) ohne Stücke. Leicht erwärmt lässt es sich perfekt verstreichen und wird beim Auskühlen wunderschön glatt und glänzend.
  4. Noch warm schneiden: Schneide die Bahnen unbedingt etwa 5 Minuten nach dem Backen, solange der Teig noch warm ist. Sobald er vollständig erkaltet ist, wird der Mürbeteig fest und würde beim Schneiden bröseln.

Kochmodus: Eisenbahner-Plätzchen – zarte Marzipanplätzchen mit fruchtiger Marmelade

Schritt 1 / 617%

Marzipan vorbereiten

Lege deine Marzipanrohmasse für etwa 30 Minuten in das Gefrierfach. Dadurch wird sie fest und lässt sich anschließend mühelos reiben, ohne zu verkleben.

Für den Mürbeteig

300 g Mehl
120 g Puderzucker
175 g kalte Butter
in kleinen Würfeln
1 Eigelb (Größe M oder L)
1 TL Vanilleextrakt
Alternativen: Mark einer Vanilleschote oder Vanillezucker
1 Prise Salz

Für die Marzipanmasse

300 g Marzipanrohmasse
40 g Puderzucker
25 g geschmolzene Butter
1 Eiweiß (Größe L)
1 EL Orangensaft oder Milch (für die ideale Spritzkonsistenz)

Für die fruchtige Füllung

300 g Gelee deiner Wahl, z. B. Johannisbeer-, Himbeergelee oder Sauerkirsche
1 Prise Zimt
optional
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Zutaten

Für 40 Plätzchen
40

Für den Mürbeteig

300 g Mehl
120 g Puderzucker
175 g kalte Butter
in kleinen Würfeln
1 Eigelb (Größe M oder L)
Alternativen: Mark einer Vanilleschote oder Vanillezucker
1 Prise Salz

Für die Marzipanmasse

300 g Marzipanrohmasse
40 g Puderzucker
25 g geschmolzene Butter
1 Eiweiß (Größe L)
1 EL Orangensaft oder Milch (für die ideale Spritzkonsistenz)

Für die fruchtige Füllung

300 g Gelee deiner Wahl, z. B. Johannisbeer-, Himbeergelee oder Sauerkirsche
1 Prise Zimt
optional
Arbeitszeit
30 Min.
Gesamt
45 Min.

Zubereitung

  1. Marzipan vorbereiten

    Lege deine Marzipanrohmasse für etwa 30 Minuten in das Gefrierfach. Dadurch wird sie fest und lässt sich anschließend mühelos reiben, ohne zu verkleben.

  2. Mürbeteig kneten und kühlen

    Gib Mehl, Puderzucker, Salz, Vanilleextrakt, Eigelb und die kalte, gewürfelte Butter in eine Schüssel. Knete alle Zutaten zügig zu einem glatten Teig. Drücke den Teig flach, wickle ihn in Frischhaltefolie und kühle ihn für ca. 20 bis 30 Minuten im Kühlschrank.

  3. Marzipanmasse anrühren: Die richtige Spritzkonsistenz herstellen

    Reibe das angefrorene Marzipan fein ab. Verrühre es mit dem Eiweiß, dem Puderzucker, der geschmolzenen Butter und 1 bis 2 EL Orangensaft oder Milch zu einer cremigen, klumpenfreien Masse. Fülle die Masse in einen Spritzbeutel mit einer großen Sterntülle.

    Tipp: Die Masse sollte sich gut spritzen lassen, aber formstabil bleiben.

  4. Teig ausrollen und befüllen

    Heize deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und belege zwei Backbleche mit Backpapier. Rolle den gekühlten Mürbeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dünn aus und schneide ihn in ca. 4 bis 5 cm breite Streifen. Hebe die nackten Teigstreifen jetzt vorsichtig auf die vorbereiteten Backbleche.

  5. Marzipan aufspritzen und backen

    Spritze nun direkt auf dem Backblech an die beiden äußeren Längsseiten jedes Teigstreifens jeweils einen durchgehenden Strang Marzipanmasse. Backe die Bahnen im vorgeheizten Ofen für 13 bis 15 Minuten goldgelb.

  6. Marmelade verteilen und schneiden

    Erwärme das Gelee leicht in einem kleinen Topf (und rühre optional eine Prise Zimt unter). Streiche die warme Marmelade in die Vertiefung zwischen den beiden gebackenen Marzipanrändern. Lass die Bahnen etwa 5 Minuten abkühlen und schneide sie noch warm mit einem scharfen Messer in ca. 1,5 cm breite Eisenbahner-Stücke. Lass sie danach vollständig auskühlen.

    Tipp: Bewahre die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. Sie schmecken nach 1 bis 2 Tagen Durchziehzeit noch besser und halten sich bis zu 3 Wochen frisch!

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Häufige Fragen und Antworten

Wie lange halten sich Eisenbahner-Plätzchen?

In einer gut verschlossenen Blechdose aufbewahrt halten sich die Eisenbahner problemlos 3 bis 4 Wochen. Durch das Durchziehen nach 1–2 Tagen schmecken sie sogar noch saftiger!

Welche Marmelade eignet sich am besten für Eisenbahner?

Klassisch wird rotes Johannisbeergelee verwendet, da die feine Säure perfekt mit dem süßen Marzipan harmoniert. Aber auch Himbeergelee oder Sauerkirschmarmelade (ohne Stücke) schmecken richtig gut.

Kann ich den Mürbeteig auch am Vortag zubereiten und im Kühlschrank lagern?

Na klar! Der Mürbeteig lässt sich wunderbar vorbereiten und hält sich gut im Kühlschrank. Einfach schön in Frischhaltefolie einwickeln und über Nacht lagern. So bist du am Backtag ruckzuck startklar!

Was mache ich, wenn ich keinen Spritzbeutel mit Sterntülle habe?

Kein Problem! Du kannst dir behelfen, indem du einen Gefrierbeutel benutzt und eine kleine Ecke abschneidest. Es wird vielleicht nicht ganz so hübsch, aber die Plätzchen schmecken trotzdem himmlisch!

Meine Marmelade ist zu flüssig. Was kann ich tun?

Da hilft ein kleiner Trick: Erwärme die Marmelade nur leicht und lass sie dann ein bisschen abkühlen, bevor du sie aufträgst. Durch das Abkühlen wird sie wieder fester und hält besser zwischen den Marzipanrändern.

Nährwerte pro Plätzchen

135
kcal
Eiweiß 6%
KH 47%
Fett 47%
Kalorien135 kcal
Eiweiß
1,9 g(6%)
Kohlenhydrate
15,6 g(47%)
Fett
7 g(47%)
Ballaststoffe1 g

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Essen verbindet und macht glücklich – das erfahre ich seit mehr als einem Jahrzehnt jeden Tag, wenn ich für meine Familie koche und backe. Diese langjährige Leidenschaft und tägliche Praxis fließen in jedes meiner Rezepte ein. Weiterlesen …

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