Manchmal sind es die einfachen Rezepte, die am meisten begeistern. Diese weichen Snickerdoodles mit Zimt und Zucker gehören für mich definitiv dazu. Sie kommen ohne aufwendige Dekoration aus, sind schnell vorbereitet und überzeugen mit ihrer herrlich zarten Konsistenz und dem aromatischen Zimtgeschmack.
Außen eine feine, leicht knusprige Zimt-Zucker-Kruste und innen herrlich weich und zart. Sie duften beim Backen wunderbar nach Zimt und Vanille, bekommen eine leicht rissige Oberfläche und schmecken besonders gut, wenn sie gerade abgekühlt sind.
Das Schöne an diesem einfachen Snickerdoodles Rezept ist, dass du weder ausgefallene Zutaten noch besondere Backutensilien brauchst. Der Teig ist schnell zusammengerührt, wird zu kleinen Kugeln geformt und vor dem Backen großzügig in Zimt und Zucker gewälzt. Und obwohl Snickerdoodles oft in der Weihnachtszeit gebacken werden, schmecken die weichen Zimtkekse das ganze Jahr über.

Was macht Snickerdoodles so besonders?
Auf den ersten Blick erinnern Snickerdoodles an ganz normale Zuckerkekse. Doch spätestens beim ersten Bissen merkst du den Unterschied: Die Kombination aus einer feinen Zimt-Zucker-Hülle und dem weichen Inneren macht diese amerikanischen Cookies so besonders.
Anders als klassische knusprige Butterplätzchen sollen Snickerdoodles nicht vollständig durchgebacken und fest sein. Ihre Mitte darf ruhig noch etwas weich wirken, wenn du sie aus dem Ofen holst. Beim Abkühlen bekommen sie dann genau die richtige Konsistenz.
Traditionelle amerikanische Snickerdoodles werden häufig mit Cream of Tartar (reiner Weinstein) und Natron gebacken. Dadurch erhalten sie ihren charakteristischen, leicht säuerlichen Geschmack. In meinem Rezept verwende ich stattdessen Weinsteinbackpulver. Das macht die Zubereitung unkompliziert und sorgt für einen lockeren Keksteig.

Darum wirst du diese weichen Snickerdoodles lieben
- Außen leicht knusprig, innen soft: Die Zimt-Zucker-Hülle bildet einen schönen Kontrast zum weichen Kekskern.
- Einfach und unkompliziert: Du brauchst nur wenige Zutaten, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast.
- Ohne Ausstechen: Der Teig wird einfach zu Kugeln gerollt – das spart Zeit und macht die Zubereitung besonders leicht.
- Perfekt zum Vorbereiten: Du kannst den Teig bereits am Vortag zubereiten und bis zum Backen im Kühlschrank aufbewahren.
- Nicht nur für Weihnachten: Die Kombination aus Zimt, Zucker und Vanille passt zu jeder Jahreszeit.

Meine besten Tipps für richtig weiche Snickerdoodles
Bei Snickerdoodles kommt es vor allem auf die richtige Konsistenz an. Die Kekse sollen beim Reinbeißen zart und weich sein, ohne dabei roh oder teigig zu schmecken. Mit diesen Tipps gelingt dir das besonders gut.
1. Die Butter sollte weich, aber nicht flüssig sein
Verwende für den Keksteig zimmerwarme Butter, die sich leicht mit dem Zucker cremig aufschlagen lässt. Geschmolzene Butter verändert die Konsistenz des Teiges und kann dazu führen, dass deine Snickerdoodles beim Backen stärker auseinanderlaufen.
2. Den Teig nur kurz verrühren
Sobald du das Mehl hinzugefügt hast, solltest du den Teig nur noch so lange verrühren, bis sich alle Zutaten verbunden haben. Durch zu langes Rühren entwickelt sich das Klebereiweiß im Mehl stärker, wodurch die Kekse fester werden können.
3. Die Kühlzeit nicht überspringen
Auch wenn du am liebsten sofort losbacken möchtest: Die 30 Minuten im Kühlschrank lohnen sich! Der Teig wird fester, lässt sich leichter formen und die Butter bleibt beim Backen zunächst etwas länger stabil. Dadurch laufen die Snickerdoodles weniger stark auseinander.
Falls dein Teig nach dem Formen bereits wieder sehr weich geworden ist, kannst du die Kugeln vor dem Backen noch einmal kurz kalt stellen.
4. Die Teigkugeln nicht flach drücken
Anders als bei manchen anderen Cookies solltest du die Snickerdoodles vor dem Backen nicht platt drücken. Setze die Kugeln einfach mit ausreichend Abstand auf das Backblech. Im Ofen verlaufen sie von selbst und bekommen ihre typische, leicht rissige Oberfläche.
5. Lieber etwas früher aus dem Ofen nehmen
Der wichtigste Tipp für weiche Snickerdoodles ist die richtige Backzeit. Nach etwa 9–12 Minuten sollten die Ränder gerade so fest sein, während die Mitte noch weich aussieht.
Lass dich davon nicht irritieren: Die Kekse backen auf dem heißen Blech noch etwas nach und werden beim Abkühlen fester. Wenn du sie erst herausnimmst, sobald sie vollständig fest aussehen, werden sie später zu trocken.
Mein Tipp: Backe zunächst einen einzelnen Probekeks. So kannst du sehen, wie stark dein Teig auseinanderläuft und welche Backzeit in deinem Ofen das beste Ergebnis liefert.
Snickerdoodles richtig aufbewahren und einfrieren
Frisch gebackene Snickerdoodles schmecken besonders gut, wenn sie vollständig abgekühlt sind und ihre Zimt-Zucker-Hülle leicht knusprig geworden ist.
Damit die amerikanischen Zimtkekse möglichst lange weich bleiben, bewahrst du sie am besten in einer luftdicht verschlossenen Keksdose bei Zimmertemperatur auf. So bleiben sie in der Regel etwa 4–5 Tage lecker.
Snickerdoodles lassen sich auch wunderbar einfrieren. Dafür hast du zwei Möglichkeiten:
- Fertig gebackene Kekse einfrieren: Lass die Snickerdoodles vollständig abkühlen und friere sie gut verpackt ein. Zum Genießen kannst du sie einfach bei Zimmertemperatur auftauen lassen.
- Ungebackene Teigkugeln einfrieren: Forme den Teig zu Kugeln und friere sie zunächst mit etwas Abstand auf einem Brett ein. Anschließend kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Vor dem Backen wälzt du sie in Zimt und Zucker. Du kannst sie direkt gefroren backen, musst die Backzeit aber gegebenenfalls um einige Minuten verlängern.
So hast du jederzeit eine kleine Portion frisch gebackener Zimtkekse zur Hand, wenn dich der süße Hunger überkommt.
Noch mehr leckere Backrezepte für dich
Du liebst weiche Cookies, aromatischen Zimt und unkomplizierte Rezepte aus dem Ofen? Dann habe ich noch ein paar weitere Leckereien für dich, die du unbedingt ausprobieren solltest.
Wenn du gerne Kekse backst, werden dir meine weichen Marzipankissen gefallen. Sie sind wunderbar zart und eine tolle Abwechslung zu klassischen Plätzchen. Für alle, die amerikanische Cookies lieben, sind außerdem meine amerikanischen Chocolate Chip Cookies genau das Richtige.
Du bekommst von Zimt einfach nicht genug? Dann probiere unbedingt meine Cinnamon Rolls. Die fluffigen Zimtschnecken sind ein echter Klassiker und schmecken frisch aus dem Ofen besonders lecker.
Auch mein Apple Crumble (Apple Crisp) passt perfekt in die gemütliche Jahreszeit. Die Kombination aus warmen Äpfeln und knusprigen Streuseln ist einfach unwiderstehlich.
Und wenn du Lust auf etwas richtig Saftiges hast, solltest du dir mein Chunky Monkey Banana Bread nicht entgehen lassen – ein leckeres Bananenbrot für alle, die süßes Gebäck lieben.
Zutaten für 18 Kekse
Für 18 KekseFür den Teig
Für die Zimt-Zucker-Hülle
Zubereitung
Keksteig zubereiten
Gib die weiche Butter zusammen mit dem Zucker in eine Rührschüssel und schlage beides etwa 2–3 Minuten cremig auf. Füge anschließend das Ei und den Vanilleextrakt hinzu und rühre alles kurz unter.
Vermische das Mehl mit dem Weinsteinbackpulver und einer Prise Salz in einer separaten Schüssel. Gib die trockenen Zutaten zur Butter-Zucker-Masse und verrühre alles nur so lange, bis ein gleichmäßiger, weicher Keksteig entsteht.
Teig im Kühlschrank ruhen lassen
Drücke den Teig etwas flach und wickle ihn z.B. in Frischhaltefolie ein. Lege den Teig für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Durch das Kühlen wird der Teig etwas fester und lässt sich anschließend leichter zu Kugeln formen. Außerdem verhinderst du so, dass deine Snickerdoodles beim Backen zu stark auseinanderlaufen.
Zimt-Zucker-Mischung vorbereiten & Ofen vorheizen
Vermische den Zucker mit dem gemahlenen Zimt in einer kleinen Schüssel.
Heize anschließend deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus.
Snickerdoodles formen
Forme aus dem gekühlten Teig etwa 18 gleich große Kugeln. Wälze jede Teigkugel großzügig in der Zimt-Zucker-Mischung, bis sie rundherum vollständig bedeckt ist.
Verteile die Kugeln mit ausreichend Abstand auf dem vorbereiteten Backblech, da sie beim Backen noch auseinanderlaufen.
Wichtig: Drücke die Teigkugeln nicht flach. So bekommen deine Snickerdoodles beim Backen ihre typische Form und bleiben innen schön weich.
Snickerdoodles backen
Schiebe das Backblech auf die mittlere Schiene und backe die Snickerdoodles etwa 9–12 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze.
Die Kekse sind fertig, wenn die Ränder gerade fest geworden sind, die Mitte aber noch etwas weich aussieht. Genau so sollen sie sein!
Lass die frisch gebackenen Snickerdoodles zunächst einige Minuten auf dem Backblech abkühlen, bevor du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter legst. Beim Abkühlen werden sie noch etwas fester, bleiben innen aber wunderbar weich.
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Essen verbindet und macht glücklich – das erfahre ich seit mehr als einem Jahrzehnt jeden Tag, wenn ich für meine Familie koche und backe. Diese langjährige Leidenschaft und tägliche Praxis fließen in jedes meiner Rezepte ein. Weiterlesen …
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