Fladenbrot (Pide) gehört zur türkischen Küche wie kaum ein anderes Gebäck – und ist auch hierzulande ein echter Favorit. Doch wer einmal das Aroma von frisch gebackenem, warmem Fladenbrot aus dem eigenen Ofen genossen hat, wird nie wieder zur abgepackten Supermarkt-Variante greifen.
Das Geheimnis der perfekten Konsistenz
Was macht ein wirklich gutes türkisches Fladenbrot aus? Es ist das Spiel der Texturen: Außen muss es sanft nachgeben, während es innen herrlich fluffig und luftig bleibt. Mit diesem Rezept gelingt dir diese typische Struktur spielend leicht, sodass du die perfekte Basis für deine liebsten Gerichte schaffst.

Vielseitig einsetzbar – weit mehr als nur eine Beilage
Obwohl es der Klassiker zu Dips wie Hummus oder Tzaziki oder Cacik ist, zeigt das Fladenbrot seine wahre Stärke als Allrounder in der modernen Küche:
- Streetfood-Style: Ideal als Tasche gefüllt mit würzigem Chicken Shawarma, Falafel oder dem viralen Backpapier-Döner.
- Herzhafte Beilage: Unverzichtbar zu Grillfleisch, Salaten oder orientalischen Pfannengerichten.
- Pur genießen: Einfach nur mit etwas Olivenöl, Meersalz und Schwarzkümmel bestreut als Snack für zwischendurch.
Egal ob für den nächsten Grillabend, als Beilage zum Abendessen oder für dein ganz persönliches Home-Imbiss-Erlebnis: Dieses türkische Fladenbrot passt immer und wird garantiert bei jedem Bissen zum Hit.
Mein Tipp für den extra Glanz:
Möchtest du wissen, mit welcher speziellen Eigelb-Joghurt-Mischung die Bäcker in der Türkei die Oberfläche bestreichen, damit das Brot diese wunderschöne goldgelbe Farbe und den typischen Glanz bekommt?
Zutaten für 4 Stücke
Für 4 StückeAußerdem
Zubereitung
Teig ansetzen
Wasser, Milch und Hefe in eine große Schüssel geben und etwa 5 Minuten stehen lassen. Kurz umrühren, anschließend die übrigen Zutaten hinzufügen und alles zu einem glatten, leicht klebrigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt ca. 45 Minuten ruhen lassen.
Teig formen und gehen lassen
Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig in vier gleich große Kugeln teilen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, etwas Hartweizengrieß daraufstreuen und die Teigkugeln mit Abstand daraufsetzen. Weitere 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.
Teig formen und bestreichen
Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Joghurt und Eigelb verquirlen und die Teigkugeln damit bestreichen. Mit den Fingerspitzen vorsichtig kleine Dellen in den Teig drücken und die Kugeln zu flachen, runden Fladen formen. Anschließend mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen.Fladenbrot backen
Die Fladen im heißen Ofen ca. 10 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und direkt mit einem sauberen Tuch abdecken, damit sie schön weich bleiben.
Häufige Fragen und Antworten
Kann ich statt Frischhefe auch Trockenhefe verwenden?
Klar, du kannst auch Trockenhefe verwenden! Nimm einfach die Hälfte der Menge, also etwa 7-8 Gramm Trockenhefe. Vermische sie direkt mit dem Mehl und vergiss nicht, dass der Teig vielleicht ein klein wenig länger zum Aufgehen braucht.
Wie bewahre ich das Fladenbrot am besten auf, damit es frisch bleibt?
Wickle das abgekühlte Fladenbrot einfach in ein sauberes Küchentuch oder pack es in einen luftdichten Behälter. So bleibt es weich und lecker. Am besten isst du es aber innerhalb von zwei Tagen, dann schmeckt es am allerbesten!
Kann ich das Rezept auch ohne Milch machen?
Na klar, das geht! Ersetze die Milch einfach durch die gleiche Menge lauwarmes Wasser. Das Fladenbrot wird vielleicht einen Hauch weniger reichhaltig, aber immer noch super lecker und fluffig.
Was mache ich, wenn mein Teig zu klebrig ist?
Keine Panik! Einfach die Hände und die Arbeitsfläche großzügig bemehlen. So kannst du den Teig besser handhaben. Aber Achtung: Nicht zu viel Mehl einarbeiten, denn der Teig soll ja schön weich und fluffig bleiben.
Kann ich das Fladenbrot auch einfrieren?
Ja, das kannst du! Lass die Fladen komplett auskühlen, bevor du sie einfrierst. In einem Gefrierbeutel oder einer Box bleiben sie im Tiefkühler bis zu drei Monate frisch. Zum Aufwärmen einfach im Ofen kurz aufbacken, und schon schmecken sie wieder wie frisch gemacht.
Video zum Rezept


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Essen verbindet und macht glücklich – das erfahre ich seit mehr als einem Jahrzehnt jeden Tag, wenn ich für meine Familie koche und backe. Diese langjährige Leidenschaft und tägliche Praxis fließen in jedes meiner Rezepte ein. Weiterlesen …
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