Naan - Indisches Fladenbrot
Naan ist einfach Soulfood pur! So weich und fluffig – dieses Pfannenbrot gehört für mich zu den Dingen, die jedes Essen ein kleines bisschen besser machen. Ob zu Currys, Dips, wie Hummus oder einfach pur mit Knoblauchbutter – selbstgemachtes Naan schmeckt um Welten besser als gekauftes und ist dabei super einfach gemacht. Das Beste: Du brauchst nicht mal einen Ofen, nur eine Pfanne und ein bisschen Zeit.
Zubereitung
Teig kneten und ruhen lassen
Milch, Trockenhefe, Zucker, Salz, Backpulver, Mehl und Naturjoghurt in eine große Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Eine Kugel formen, abdecken und an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde ruhen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
Teig portionieren und ruhen lassen
Den Teig in 6 gleich große Stücke teilen und zu Kugeln formen. Leicht mit Mehl bestäuben, abdecken und nochmals ca. 20 Minuten ruhen lassen.
Teig ausrollen
Eine Kugel auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz kreisförmig ausrollen. Mit den restlichen Kugeln wiederholen.
Naan backen
Eine Pfanne leicht mit Öl bestreichen – es sollte nur ein dünner Film sein. Das ausgerollte Naan hineingeben und von beiden Seiten kurz backen, bis sich goldbraune Flecken zeigen. Mit etwas Glück bläht sich das Brot dabei zu einer schönen „Naan-Bubble“ auf. Das fertige Brot in ein Tuch einschlagen, damit es weich bleibt, und mit den übrigen Teiglingen genauso verfahren.
Butter-Kräuter-Mischung herstellen
Optional: Etwas Knoblauch pressen und mit weicher Butter sowie frisch gehacktem Koriander vermengen. Die noch warmen Brote damit bestreichen – himmlisch!
Häufige Fragen und Antworten
Klar, kannst Du! Ersetze einfach einen Teil des normalen Mehls durch Vollkornmehl. Das macht das Naan ein bisschen herzhafter und vielleicht weniger fluffig, aber immer noch superlecker. Achte darauf, dass du dann eventuell etwas mehr Flüssigkeit brauchst, damit der Teig schön geschmeidig bleibt.
Na klar, lass ihn einfach etwas länger stehen! Der Teig ist da ziemlich entspannt. Wenn Du ihn länger ruhen lässt, zum Beispiel über Nacht, kannst Du ihn einfach im Kühlschrank parken. Hol ihn dann rechtzeitig raus, damit er wieder Zimmertemperatur hat, bevor Du loslegst.
Nur wenn Du magst! Koriander ist ja so ein 'Love it or Hate it' Ding. Du kannst ihn auch weglassen oder durch Petersilie oder Schnittlauch ersetzen. Ganz nach Deinem Geschmack! Das Naan schmeckt auch ohne Kräuter fantastisch.
Wenn überhaupt was übrig bleibt! Aber falls doch, einfach in ein sauberes Küchentuch wickeln und in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Am nächsten Tag kurz aufwärmen, vielleicht in der Mikrowelle oder im Ofen, und es ist fast wie frisch gemacht.
Wenn Du's eilig hast, kannst Du die Hefe weglassen, aber dann wird das Naan eher ein schnelles Fladenbrot ohne die typische Fluffigkeit. Ein bisschen Backpulver könnte dann helfen, aber ehrlich gesagt, die Hefe macht den Unterschied. Also, wenn Du die Zeit hast, nimm sie mit rein!
Ja, das funktioniert super! Einfach die abgekühlten Brote einzeln in Frischhaltefolie wickeln und ab damit in den Tiefkühler. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur liegen lassen und dann kurz erhitzen, damit sie wieder schön weich werden.
Rezeptvideo

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Essen verbindet und macht glücklich! Darum liebe ich es, leckere Rezepte aus verschiedenen Ländern zu kochen und Neue zu kreieren. Hier findet ihr eine bunte Sammlung an traditionellen sowie ausgefallenen oder modernen Rezepten für den Einzelnen oder die ganze Familie. ❤️

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