Dakgangjeong ist der Inbegriff von koreanischem Soulfood! Spätestens seit dem weltweiten K-Pop-Hype und Filmen wie KPOP Demon Hunters ist das Korean Fried Chicken auch bei uns absolut Kult. Als Millennial und bekennender Korea-Fan bin ich definitiv probierfreudiger geworden, was das Nachkochen authentischer Streetfood-Klassiker angeht. Wenn du ein leckeres koreanisches Chicken suchst, bist du hier genau richtig!

Das Geheimnis der Knusprigkeit
Dieses Rezept für koreanisches Dakgangjeong überzeugt durch die legendäre "Double-Fry"-Methode – das Hähnchen wird dadurch extrem knusprig und bleibt unter der glänzenden Glasur perfekt saftig.
Das Fleisch wird hierbei zweimal frittiert – beim ersten Mal gart es sanft durch, beim zweiten, kürzeren Durchgang bei höherer Hitze bekommt es diese unfassbar krosse Hülle. Genau dieser Trick sorgt dafür, dass ein koreanisches, frittiertes Hähnchen selbst dann noch extrem knusprig bleibt, wenn es bereits in der glänzenden Glasur geschwenkt wurde. Innen bleibt es dabei perfekt saftig.

Die Seele des Gerichts: Koreanische Hähnchen-Marinade
Was koreanisches Chicken so besonders macht? Ganz klar die Würze! Das Herzstück des Ganzen ist die klebrig-süße und gleichzeitig scharfe Glasur, in der das frittierte Fleisch am Ende geschwenkt wird.
Ich schwöre dabei auf die Kombination mit hochwertiger Gochujang-Paste (koreanische fermentierte Chilipaste). Sie ist die ideale Basis für die koreanische Hähnchen-Marinade und verleiht der typischen Sauce diesen wunderbar würzig-aromatischen Geschmack und eine richtig schöne, tiefgründige Schärfe. Zusammen mit etwas Sojasauce, Knoblauch und einem Hauch Ingwer entsteht exakt das klebrige Finish, das man von echtem koreanischen Streetfood kennt.

Beilagen & Anrichten: So wird dein koreanisches Fried Chicken perfekt
Ein so intensives und reichhaltiges Gericht braucht natürlich noch die passenden Gegenspieler auf dem Teller. Für den nötigen Frischekick serviere ich zu meinem koreanisch Fried Chicken am liebsten einen herrlich knackigen, leicht säuerlichen Krautsalat und eine schnelle, würzige Sriracha-Mayo zum Dippen.
Für mehr Kohlenhydrate empfehle ich Reis, Reiskuchen (Tteok) oder meine fluffigen Bao Buns. Die asiatischen Dampfbrötchen sind übrigens viel leichter selbst zu machen, als man denkt! Probier doch gleich mal mein Rezept aus.
Vor dem Servieren streue ich gerne noch etwas gerösteten Sesam und ein paar frische Frühlingszwiebelringe über das Fleisch. Überzeugt euch selbst – dieses Gericht ist eine echte Geschmacksexplosion und bringt echtes K-Food-Feeling zu euch nach Hause, versprochen!
Zutaten für 3 Portionen
Für 3 PortionenFür das Hähnchen
Für die Glasur
Für den Krautsalat (Asian Slaw)
Für die Sriracha-Mayo
Zubereitung
Hähnchen vorbereiten & marinieren
Das Fleisch in mundgerechte Würfel schneiden. Den Ingwer reiben und das Hähnchen damit sowie mit Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermengen. Mindestens 15 Minuten ziehen lassen. Anschließend die Speisestärke hinzufügen und die Stücke gründlich darin wälzen, dabei die Stärke leicht festdrücken.
Das Geheimnis - Double Frying (Teil 1)
Das Öl in einem tiefen Topf auf etwa 160 °C erhitzt. Die Hähnchenstücke portionsweise für 3–4 Minuten frittieren. Herausnehmen und auf einem Gitter oder Küchenpapier abtropfen lassen.
Die Glasur zubereiten
Knoblauch pressen und Ingwer reiben. Zusammen mit den restlichen Zutaten (außer dem Sesamöl) in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die Sauce leicht eindickt und Bläschen wirft. Vom Herd nehmen.
Das zweite Frittieren (Teil 2)
Das Öl nun auf 180 °C erhitzen. Das Hähnchen ein zweites Mal für etwa 2 Minuten goldbraun und extrem knusprig frittieren. Abtropfen lassen.
Die Vollendung
Das Sesamöl zur warmen Glasur geben. Die knusprigen Hähnchenstücke direkt in die Pfanne geben und darin schwenken, bis sie vollständig von der glänzenden Sauce überzogen sind.
Beilagen (Krautsalat & Mayo)
Krautsalat: Kohl, Zwiebel und Karotte fein schneiden und vermengen. Die restlichen Zutaten verrühren, unter das Gemüse mischen und mindestens 20 Minuten ziehen lassen.
Sriracha-Mayo: Einfach alle Zutaten glatt rühren.
Häufige Fragen und Antworten
Wie kann ich sicherstellen, dass das Hähnchen besonders knusprig wird?
Das Geheimnis für extrem knuspriges Hähnchen liegt in der Double-Fry-Methode. Du frittierst das Hähnchen zuerst bei einer niedrigeren Temperatur, um es durchzugaren und die Feuchtigkeit zu reduzieren. Dann lässt du es kurz abtropfen, bevor es ein zweites Mal bei höherer Temperatur frittiert wird. So wird die äußere Schicht super knusprig, während das Innere saftig bleibt. Achte darauf, das Öl auf die richtige Temperatur zu bringen – 160 °C für den ersten Durchgang und 180 °C für den zweiten. Ein Küchenthermometer ist hier dein bester Freund. Und noch ein Tipp: Lass die Speisestärke wirklich gut an den Hähnchenstücken haften, indem du sie leicht andrückst. So entsteht diese unwiderstehliche Kruste!
Kann ich das Rezept auch mit Hähnchenbrust zubereiten?
Klar, du kannst auch Hähnchenbrust verwenden, aber ich empfehle dir, bei der Oberkeule zu bleiben, wenn du es besonders saftig magst. Hähnchenbrust neigt dazu, beim Frittieren etwas trockener zu werden. Solltest du dich dennoch für die Brust entscheiden, schneide sie in gleichmäßige Stücke, damit sie gleichmäßig durchgaren. Vielleicht möchtest du die Marinierzeit etwas verlängern, um mehr Geschmack ins Fleisch zu bringen. Und vergiss nicht, die Double-Fry-Methode anzuwenden, um sicherzustellen, dass du trotzdem eine knusprige Textur bekommst. Das Ergebnis wird trotzdem super sein!
Was kann ich tun, wenn ich keinen Gochujang finde?
Falls du keinen Gochujang zur Hand hast, kannst du eine Mischung aus scharfer Chilipaste und einem Hauch Misopaste verwenden, um einen ähnlichen Geschmack zu erzielen. Gochujang hat eine einzigartige Kombination aus Schärfe, Süße und Umami, die schwer zu ersetzen ist, aber mit etwas Kreativität geht's! Alternativ kannst du auch Sriracha mit ein wenig Sojasauce und Zucker mischen, um die Süße und den Umami-Geschmack nachzuahmen.
Ich denke aber, dass Gochujang hier wirklich den Unterschied machen kann. Persönlich möchte ich nicht darauf verzichten. Wenn du es nicht im Laden findest ist das kein Problem, du kannst sie auch online bestellen.
Wie kann ich die Schärfe der Glasur anpassen?
Die Schärfe kannst du ganz leicht nach deinem Geschmack anpassen, indem du die Menge an Gochujang oder Sriracha variierst. Wenn du es milder magst, reduziere einfach die Menge an Gochujang und füge stattdessen mehr Honig oder Zucker hinzu, um die Süße zu betonen. Für mehr Schärfe kannst du zusätzlich frische Chilis in die Glasur geben oder mehr Sriracha verwenden. Denk daran, dass die Schärfe oft intensiver wird, wenn die Glasur etwas zieht. Also taste dich langsam heran und probiere zwischendurch. So findest du genau die richtige Balance für deinen Gaumen!
Kann ich das Gericht im Voraus zubereiten?
Dakgangjeong schmeckt frisch am besten, da das Hähnchen dann besonders knusprig ist. Wenn du es im Voraus zubereiten möchtest, empfehle ich, das Hähnchen vorzufrittieren und die Glasur separat aufzubewahren. Kurz vor dem Servieren kannst du das Hähnchen ein zweites Mal frittieren und dann in der Glasur schwenken. So bleibt es schön knusprig und frisch. Die Beilagen wie der Krautsalat lassen sich wunderbar im Voraus zubereiten, da sie durch das Ziehen an Geschmack gewinnen. Die Sriracha-Mayo kannst du ebenfalls schon vorher anrühren. So hast du weniger Stress, wenn die Gäste kommen!
Nährwerte pro Portion
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Essen verbindet und macht glücklich – das erfahre ich seit mehr als einem Jahrzehnt jeden Tag, wenn ich für meine Familie koche und backe. Diese langjährige Leidenschaft und tägliche Praxis fließen in jedes meiner Rezepte ein. Weiterlesen …
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