Schokoladige Tiramisu-Tarte
Vor einigen Wochen habe ich mal ein Foto von einer Tarte gesehen, die fast genauso aussah wie meine Schokoladen-Tiramisu-Tarte. Ich habe kein Rezept dazu gefunden, habe sie mir aber bereits geschmacklich vorgestellt. Dabei entstand diese wirklich leckere und nicht zu süße Kreation, die schon für viel Begeisterung gesorgt hat. Besonders schön ist auch, dass man für die Tarte keinen Backofen benötigt und sie in 3 einfachen Schritten fertig ist.
Zubereitung
Kuchenboden
Kekse zerkleinern
Die Butterkekse fein zerkleinern. Dafür könnt ihr einen Multizerkleinerer benutzen, einen Pürierstab oder einen verschließbaren Gefrierbeutel, den ihr mit den Keksen befüllt und anschließend mit einem Nudelholz verhaut.
Keksmischung herstellen
Die zerkleinerten Butterkekse zusammen mit den restlichen Zutaten für den Kuchenboden in eine Schüssel geben und gut vermischen.
Form vorbereiten
Eine Form mit herausnehmbarem Boden oder eine Springform mit einem Durchmesser von ca. 20-30 cm einfetten, bemehlen und mit Backpapier auslegen. Den Teig nun an den Boden der Form drücken und einen 1 cm hohen Rand formen.
Ganache
Sahne erhitzen
Die Sahne zusammen mit dem Vanilleextrakt und dem Zucker in einen Topf geben und kurz aufkochen. Die Schokolade währenddessen klein hacken und in eine Schüssel geben.
Sahne über Schokolade gießen
Anschließend die aufgekochte Sahne über die Schokolade gießen.
Schokolade schmelzen
4-5 Minuten warten und danach umrühren, bis die gesamte Schokolade geschmolzen ist und sich die Zutaten verbunden haben.
Ganache kühlen
Die Ganache in die Form füllen und im Kühlschrank mindestens 2 h auskühlen lassen oder bis die Ganache fester geworden ist.
Mascarpone-Creme
Creme anrühren
In der Zwischenzeit kann die Mascarpone-Creme zubereitet werden. Dafür die Mascarpone mit dem Vanillezucker verrühren. Anschließend den Quark in die Creme einarbeiten.
Sahne unterheben
Die Sahne mit Sahnesteif separat steif schlagen und unter die Mascarpone-Creme heben.
Tarte dekorieren
Die Tarte mit der Mascarpone-Creme bestreichen oder die Creme in eine beliebige Tülle füllen und die Tarte nach Belieben mit der Creme dekorieren. Ich habe dafür eine runde Tülle benutzt und kleine Tupfer geformt.
Damit gelingt’s perfekt: Meine Empfehlung
Nährwerte pro Portion
Häufige Fragen und Antworten
Ja, das kannst du auf jeden Fall! Die Butterkekse geben zwar einen schönen, klassischen Geschmack, aber wenn du experimentierfreudig bist, probiere es doch mal mit Vollkornkeksen oder sogar Schokoladenkeksen. Das gibt dem Boden eine etwas andere Textur und einen intensiveren Geschmack. Wichtig ist nur, dass die Kekse gut zerkleinert werden, damit sie sich gut mit der Butter verbinden. Wenn du es etwas nussiger magst, kannst du auch ein paar gehackte Nüsse in die Mischung geben. Achte darauf, dass die Menge der Kekse ungefähr gleich bleibt, damit die Konsistenz des Bodens passt.
Das kann schon mal passieren, aber keine Sorge, da gibt es ein paar Tricks! Wenn die Ganache zu weich bleibt, könnte es sein, dass die Schokolade nicht genug abgekühlt ist. Stelle die Tarte einfach noch ein wenig länger in den Kühlschrank, manchmal braucht es einfach mehr Zeit. Wenn das nicht hilft, kannst du die Ganache vorsichtig wieder erwärmen und etwas mehr gehackte Schokolade einrühren, bis sie sich aufgelöst hat. Danach alles gut abkühlen lassen. Achte darauf, dass die Schokolade, die du verwendest, einen hohen Kakaoanteil hat, das hilft auch, dass die Ganache schön fest wird.
Klar, wenn du keine Mascarpone zur Hand hast oder eine leichtere Variante suchst, kannst du stattdessen Frischkäse verwenden. Das gibt der Creme eine etwas frischere Note. Du kannst auch Ricotta nehmen, wenn du es cremiger magst. Achte nur darauf, dass du die gleiche Menge nimmst, damit die Konsistenz der Creme nicht zu flüssig wird.
Sie hält sich gut 2-3 Tage im Kühlschrank, wenn sie gut abgedeckt ist. Wenn du sie länger aufbewahren möchtest, kannst du sie auch einfrieren. Einfach in einem luftdichten Behälter oder gut mit Folie verpackt. Vor dem Servieren dann einfach im Kühlschrank auftauen lassen. So hast du immer eine köstliche Tarte parat, wenn sich Besuch ankündigt!
Für die Ganache empfehle ich dir, eine Zartbitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil zu verwenden, mindestens 60-70%. Das sorgt für einen intensiven Schokoladengeschmack und eine schöne Konsistenz. Achte darauf, dass die Schokolade von guter Qualität ist, denn das macht wirklich einen Unterschied im Geschmack. Wenn du es etwas milder magst, kannst du auch eine Mischung aus Zartbitter- und Vollmilchschokolade nehmen. Probiere einfach aus, was dir am besten schmeckt. Wichtig ist, dass die Schokolade gut schmilzt und sich schön mit der Sahne verbindet.
Rezeptvideo

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Essen verbindet und macht glücklich! Darum liebe ich es, leckere Rezepte aus verschiedenen Ländern zu kochen und Neue zu kreieren. Hier findet ihr eine bunte Sammlung an traditionellen sowie ausgefallenen oder modernen Rezepten für den Einzelnen oder die ganze Familie. ❤️

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