No Bake Schokoladen-Tiramisu-Tarte

Diese Schokoladen-Tiramisu-Tarte ohne Backen ist genau das Richtige für alle, die Schokolade lieben! Ein knuspriger Schoko-Keksboden trifft auf eine intensive, zartschmelzende Schokoladen-Ganache und eine herrlich luftige Mascarponecreme mit Vanille. Das Ergebnis ist eine wunderbar cremige Schokoladentarte, die trotz ihrer reichhaltigen Zutaten angenehm ausgewogen schmeckt und nicht zu süß ist. Das Beste daran? Du brauchst keinen Backofen und kannst die Tarte ganz einfach vorbereiten.
Wie meine Schokoladen-Tiramisu-Tarte entstanden ist
Vor einigen Wochen habe ich ein Foto von einer Tarte entdeckt, die meiner heutigen Schokoladen-Tiramisu-Tarte zum Verwechseln ähnlich sah. Leider konnte ich kein passendes Rezept dazu finden. Aber das Bild ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf, denn ich hatte sofort eine Vorstellung davon, wie diese Tarte schmecken könnte.
Also habe ich kurzerhand meine eigene Version kreiert: mit einem knusprigen Schoko-Keksboden, einer intensiven Schokoladenfüllung und einer luftigen Mascarponecreme, die mich an Tiramisu erinnert.
Entstanden ist eine unglaublich leckere, nicht zu süße Schokoladen-Tiramisu-Tarte, die inzwischen schon für jede Menge Begeisterung gesorgt hat.
Schokoladen-Tiramisu-Tarte in 3 einfachen Schritten
Auch wenn diese Schokoladentarte aufwendig aussieht, ist die Zubereitung wirklich unkompliziert. Im Grunde besteht sie aus nur drei Schichten, die du nacheinander zubereitest.
1. Knusprigen Schoko-Keksboden vorbereiten
Die Basis bilden fein zerbröselte Butterkekse, die mit Backkakao und geschmolzener Butter vermischt werden. Die Keksmasse wird in eine Tarteform gedrückt und anschließend kalt gestellt. So entsteht ganz ohne Backen ein stabiler, leicht schokoladiger Boden, der wunderbar mit der cremigen Füllung harmoniert.
2. Intensive Schokoladen-Ganache zubereiten
Für die Schokoladenschicht brauchst du nur Zartbitterschokolade, Sahne, etwas Zucker und Vanilleextrakt. Die heiße Sahne wird mit der Schokolade verrührt, bis eine glatte Ganache entsteht. Nach dem Kühlen wird sie schön fest und erinnert in ihrer Konsistenz an eine feine Schokoladenpraline.
3. Luftige Mascarponecreme auftragen
Zum Schluss bekommt die Tarte eine cremige Haube aus Mascarpone, Quark, Sahne und Bourbon-Vanillezucker. Die lockere Creme bildet einen wunderbaren Kontrast zur intensiven Schokoladenschicht. Mit einem Spritzbeutel aufgetragen und etwas Backkakao bestäubt, erinnert die Tarte auch optisch an ein klassisches Tiramisu.
Meine Tipps für die perfekte Schokoladen-Tiramisu-Tarte
Die richtige Schokolade macht den Unterschied
Da die Schokoladen-Ganache geschmacklich im Mittelpunkt steht, lohnt es sich, eine gute Zartbitterschokolade zu verwenden. Ich empfehle dir einen Kakaoanteil von etwa 55 bis 60 Prozent. Damit schmeckt die Ganache schön intensiv, ohne zu bitter zu werden.
Wenn du besonders kräftige Schokolade magst, kannst du auch eine Sorte mit höherem Kakaoanteil verwenden. Bedenke aber, dass die Tarte dadurch weniger süß und die Ganache etwas fester werden kann.
So gelingt dir ein stabiler Keksboden ohne Backen
Damit sich die Schokoladen-Tarte später gut aus der Form lösen lässt, solltest du die Keksbrösel möglichst fein zerkleinern und gründlich mit der geschmolzenen Butter vermischen.
Drücke die Masse anschließend gleichmäßig und fest in die Tarteform. Besonders gut funktioniert das mit dem flachen Boden eines Trinkglases. Verwende am besten eine Tarteform mit herausnehmbarem Boden und 26 cm Durchmesser. So kannst du die fertige Tarte später leichter herauslösen.
Wichtig ist außerdem, dass der Keksboden vor dem Einfüllen der Ganache ausreichend gekühlt wird.
Für eine glatte und cremige Schokoladen-Ganache
Die Sahne sollte heiß sein, aber nicht sprudelnd kochen, wenn du sie über die gehackte Schokolade gießt. Lass die Mischung zunächst einige Minuten stehen und rühre sie anschließend langsam glatt.
Sollten noch kleine Schokoladenstückchen übrig bleiben, kannst du die Mischung vorsichtig über einem warmen Wasserbad erwärmen. Achte darauf, dass die Ganache nicht zu heiß wird.
Gib die Ganache erst auf den gekühlten Keksboden, wenn sie glatt und gleichmäßig ist. Anschließend braucht sie genügend Zeit im Kühlschrank, um ihre pralinenartige Konsistenz zu entwickeln.
So bleibt die Mascarponecreme schön luftig
Für eine lockere Mascarponecreme solltest du Mascarpone, Quark und Vanillezucker nur kurz miteinander verrühren. Wird Mascarpone zu lange aufgeschlagen, kann die Creme zu weich werden.
Die kalte Sahne schlägst du separat mit Sahnesteif auf und hebst sie anschließend vorsichtig unter. So bekommt die Creme eine luftige Konsistenz und lässt sich wunderbar mit einem Spritzbeutel auf die Tarte auftragen.
Der Quark sorgt zusätzlich für eine leichte Frische, die hervorragend zur reichhaltigen Schokoladenfüllung passt.
Die Tarte richtig anschneiden
Durch die feste Schokoladen-Ganache lässt sich die Tarte besonders schön in gleichmäßige Stücke schneiden. Nimm sie am besten etwa 10 bis 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit die Schokoladenschicht etwas weicher wird.
Verwende ein scharfes Messer, das du kurz in heißes Wasser tauchst und anschließend abtrocknest. Reinige die Klinge nach jedem Schnitt, damit die einzelnen Schichten schön zu erkennen bleiben.
Schokoladen-Tiramisu-Tarte vorbereiten und aufbewahren
Diese Schokoladen-Tiramisu-Tarte ist ideal, wenn du Gäste erwartest und möglichst viel im Voraus erledigen möchtest.
Den Keksboden und die Schokoladen-Ganache kannst du bereits am Vortag zubereiten. Während die Tarte über Nacht im Kühlschrank fest wird, hast du am nächsten Tag nur noch die Mascarponecreme vorzubereiten und die Tarte zu dekorieren.
Die fertige Schokoladentarte solltest du gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei bis drei Tagen genießen. Bestäube sie möglichst erst kurz vor dem Servieren mit Backkakao, damit die Oberfläche schön aussieht und der Kakao nicht durch die Feuchtigkeit der Creme dunkel wird.
Noch mehr Schokoladenrezepte zum Verlieben
Du kannst von Schokolade einfach nicht genug bekommen? Dann solltest du unbedingt auch meine anderen Schokoladenrezepte ausprobieren.
Wenn du cremige Schokoladenfüllungen liebst, ist meine Tarte au Chocolat oder mein schokoladiger Guglhupf der an Brownies erinnert bestimmt etwas für dich.
Auch mein Oreo Cheesecake ist eine tolle Idee für alle, die Desserts mit knusprigem Keksboden mögen. Und wenn du die pralinenartige Schokoladenschicht dieser Tarte besonders liebst, solltest du unbedingt meine brasilianischen Brigadeiros probieren. Die kleinen Schokoladenpralinen sind ein echter Genuss!
Zutaten für 12 Stücke
Kuchenboden
Schokoladen-Ganache
Mascarponecreme
Außerdem
Zubereitung
Butterkekse zerkleinern
Gib die Butterkekse in einen Multizerkleinerer und zerkleinere sie zu feinen Krümeln. Alternativ kannst du die Kekse in einen verschließbaren Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz darüberrollen, bis sie fein zerbröselt sind.
Schokoladen-Keksboden zubereiten
Schmilz die Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze oder vorsichtig in der Mikrowelle. Gib die Keksbrösel zusammen mit dem Backkakao in eine Schüssel und vermische alles gründlich. Füge anschließend die geschmolzene Butter hinzu und verrühre die Zutaten, bis eine gleichmäßig feuchte Keksmasse entsteht.
Keksboden in die Tarteform drücken
Fette den Boden deiner Tarteform mit herausnehmbarem Boden (26 cm Durchmesser) leicht ein oder lege ihn mit Backpapier aus. Verteile die Keksmasse gleichmäßig in der Form und drücke sie mit einem Löffel oder dem Boden eines Glases fest. Forme dabei einen etwa 1 cm hohen Rand.
Stelle den Keksboden für ungefähr 20 Minuten in den Kühlschrank, damit die Butter fest wird und der Boden stabiler wird.
Sahne für die Schokoladen-Ganache erhitzen
Hacke die Zartbitterschokolade oder Kuvertüre in kleine Stücke und gib sie in eine hitzebeständige Schüssel.
Erhitze die Sahne zusammen mit dem Zucker und dem Vanilleextrakt in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze. Rühre gelegentlich um, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Sahne sollte heiß sein, aber nicht sprudelnd kochen.
Schokoladen-Ganache herstellen
Gieße die heiße Sahne über die gehackte Schokolade und lasse die Mischung etwa 4–5 Minuten stehen. Rühre anschließend langsam von der Mitte aus, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist und eine glatte, glänzende Ganache entsteht.
Durch das Verhältnis von Schokolade und Sahne bekommt die Ganache nach dem Kühlen eine feste, pralinenartige Konsistenz.
Gieße die noch flüssige Schokoladen-Ganache in den gekühlten Keksboden hinein. Verteile sie gleichmäßig und streiche die Oberfläche bei Bedarf mit einem Teigschaber glatt.
Stelle die Schokoladen-Tarte für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, bis die Ganache ausreichend fest geworden ist. Für eine besonders schnittfeste Konsistenz kannst du sie auch etwas länger kühlen.
Mascarponecreme mit Vanille zubereiten
Gib die Mascarpone zusammen mit dem Vanillezucker in eine Rührschüssel und verrühre beides kurz zu einer glatten Creme. Füge anschließend den Quark hinzu und rühre ihn gleichmäßig unter.
Schlage die kalte Sahne in einer separaten Schüssel auf. Lasse dabei das Sahnesteif nach Packungsanweisung einrieseln und schlage die Sahne steif.
Hebe die geschlagene Sahne anschließend vorsichtig mit einem Teigschaber unter die Mascarpone-Quark-Mischung.
Schokoladen-Tarte mit Mascarponecreme dekorieren
Sobald die Schokoladen-Ganache fest geworden ist, kannst du die Tarte mit der Mascarponecreme dekorieren.
Für eine besonders schöne Optik füllst du die Creme in einen Spritzbeutel mit runder Lochtülle und spritzt gleichmäßige Tupfen auf die Schokoladenschicht. Alternativ kannst du die Mascarponecreme mit einem Löffel auf der Tarte verstreichen.
Bestäube die fertige Schokoladen-Tarte zum Schluss nach Belieben mit etwas Backkakao.
Schokoladen-Tarte servieren
Löse die Tarte vorsichtig aus der Form und schneide sie mit einem scharfen Messer in 12 Stücke. Für besonders saubere Schnittkanten kannst du das Messer kurz in heißes Wasser tauchen und anschließend abtrocknen.
Bewahre die Schokoladen-Tarte mit Mascarponecreme bis zum Servieren im Kühlschrank auf. Für eine etwas zartere Ganache kannst du sie etwa 10–15 Minuten vor dem Anschneiden herausnehmen.
Kochmodus: Besser als gedruckt!
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