Saftiger Blaubeer-Marmorkuchen
Kennst du diese Nachmittage, an denen man sich einfach nach einer herzlichen Umarmung in Kuchenform sehnt? Genau das ist dieser Blaubeer-Marmorkuchen für mich. Er duftet nach gemütlichen Sonntagen, warmer Küche und ein bisschen Nostalgie.
Das Beste daran: Du musst kein Profi-Bäcker sein, um es auf den Tisch zu zaubern. Der Teig ist herrlich unkompliziert, verzeiht auch mal kleine Abmessungs-Fehler und durch den griechischen Joghurt wird er so saftig, dass er auch am zweiten Tag noch fantastisch schmeckt (falls dann überhaupt noch etwas übrig ist). Hol dir ein Stück Nostalgie direkt aus deinem Ofen!
Zubereitung
Blaubeer-Püree vorbereiten
Blaubeeren mit Zucker und Zitronensaft in einem kleinen Topf kurz einkochen, bis sie aufplatzen und zerfallen. Die Masse fein pürieren und durch ein Sieb streichen, um die Häutchen zu entfernen. Vollständig abkühlen lassen.
Der Basis-Teig
Heize den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vor. Schlage die weiche Butter mit dem Zucker und Vanillezucker für einige Minuten schaumig auf. Rühre die Eier einzeln nacheinander unter.
Mische Mehl, Backpulver und Salz und rühre sie abwechselnd mit dem griechischen Joghurt kurz, aber gründlich unter den Teig.
Marmorieren
Fette eine Gugelhupfform (am besten aus Metall) gut ein (und bestäube sie eventuell mit etwas Mehl). Fülle den hellen Teig hinein. Verteilung das abgekühlte Blaubeer-Püree in Klecksen darauf und ziehe es mit einer Gabel spiralförmig unter, sodass ein schönes Marmormuster entsteht.
Kuchen backen
Den Kuchen auf mittlerer Schiene für ca. 40–50 Minuten backen.
Tipp: Mach unbedingt die Stäbchenprobe! Wenn kein Teig mehr am Holzstäbchen klebt, ist dein Kuchen fertig. Kippe den Kuchen nach etwa 10 Minuten aus der Form und lasse ihn auf einem Gitter vollständig abkühlen.
Fruchtbasis für die Glasur herstellen
Gib die Blaubeeren zusammen mit dem Zitronensaft in einen kleinen Topf. Erhitze sie kurz, bis sie weich werden und platzen. Streiche die Masse durch ein feines Sieb in eine kleine Schüssel. So entfernst du die Schalenreste und erhältst einen glatten, tiefvioletten Saft.
Gib den Puderzucker nach und nach zum Blaubeersaft. Rühre dabei kräftig mit einem Schneebesen oder einer Gabel, bis eine zähflüssige, klumpenfreie Masse entsteht.
Tipp: Wenn der Guss zu flüssig ist, gib mehr Puderzucker hinzu. Ist er zu fest, hilft ein winziger Tropfen Wasser oder extra Zitronensaft.
Glasieren
Lasse den Kuchen erst vollständig abkühlen, bevor du den Guss über den Kuchen gießt.
Damit gelingt’s perfekt: Meine Empfehlung
Häufige Fragen und Antworten
Ja, du kannst problemlos gefrorene Blaubeeren verwenden. Sie sind genauso aromatisch und sorgen für den saftigen Geschmack, den wir uns wünschen. Gib sie einfach direkt in den Topf und folge den Schritten für das Püree. Solltest du bemerken, dass das Püree etwas zu flüssig wird, kannst du es ein wenig länger einkochen, bis es die gewünschte Konsistenz hat. Gefrorene Beeren haben oft mehr Flüssigkeit, deshalb kann dieser Schritt notwendig sein. Und keine Sorge, der Geschmack bleibt himmlisch!
Wenn du keinen griechischen Joghurt zur Hand hast, kannst du auch normalen Naturjoghurt (3,5% Fett) verwenden. Alternativ kannst du auch Schmand oder Crème fraîche verwenden, die beide eine ähnliche Konsistenz und einen leicht säuerlichen Geschmack haben. Diese Zutaten verleihen dem Kuchen ebenfalls die gewünschte Saftigkeit. Dein Kuchen wird trotzdem wunderbar saftig und lecker!
Ein kleiner Trick, der oft Wunder wirkt: Fette die Gugelhupfform gründlich mit Butter ein und bestäube sie anschließend leicht mit Mehl. Das sorgt dafür, dass der Kuchen nicht kleben bleibt.
Nach dem Backen lässt du den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form ruhen. Diese Zeit lässt ihn ein wenig abkühlen, sodass er sich besser lösen lässt. Dann kannst du die Form leicht hin- und her schwenken, damit sich der Kuchen löst. Stürze ihn schließlich auf ein Kuchengitter, um ihn vollständig abkühlen zu lassen. So bleibt dein Kunstwerk garantiert unversehrt!
Natürlich kannst du den Zitronensaft weglassen, wenn dir der Geschmack nicht zusagt oder du keinen zur Hand hast. Der Zitronensaft in diesem Rezept hat zwei Funktionen: Er hebt den Geschmack der Blaubeeren hervor und verleiht dem Kuchen eine leichte Frische. Mische ein ganz wenig Wasser oder Milch in die Glasur, falls sie zu dickflüssig sein sollte.
Der Blaubeer-Marmorkuchen bleibt am besten saftig, wenn du ihn gut abgedeckt aufbewahrst. Wickel ihn in Frischhaltefolie oder bewahre ihn in einer luftdichten Kuchenbox auf. So bleibt die Feuchtigkeit im Kuchen und er trocknet nicht aus. Bei Raumtemperatur hält er sich so problemlos 2-3 Tage frisch, falls er nicht schon vorher vernascht wird!
Wenn du ihn länger aufbewahren möchtest, kannst du ihn auch einfrieren. Schneide den Kuchen in Stücke, wickle sie jeweils in Frischhaltefolie und friere sie ein. Bei Bedarf kannst du die Stücke dann einfach auftauen lassen oder kurz im Ofen aufwärmen.
Hi, ich bin JJ!
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Essen verbindet und macht glücklich! Darum liebe ich es, leckere Rezepte aus verschiedenen Ländern zu kochen und Neue zu kreieren. Hier findet ihr eine bunte Sammlung an traditionellen sowie ausgefallenen oder modernen Rezepten für den Einzelnen oder die ganze Familie. ❤️

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