Rotes Thai Curry mit Hähnchen: Cremig, würzig & besser als beim Takeaway

Zubereitung

  1. Das Hähnchen vorbereiten (Velveting)

    Schneide die Hähnchenbrust in mundgerechte Würfel. Gib sie in eine Schüssel und reibe sie gründlich mit dem Backpulver ein. Lass das Fleisch ca. 15 Minuten ruhen. Erhitze anschließend etwas Öl in einem Wok oder einer großen Pfanne und brate das Hähnchen scharf an, bis es Farbe annimmt. Nimm es heraus und stelle es kurz beiseite.

  2. Aromen vorbereiten & anrösten

    Während das Fleisch ruht oder brät, kannst du die Aromaten vorbereiten. Schäle die Knoblauchzehen und den Ingwer. Sobald das Fleisch aus der Pfanne ist (falls nötig, noch einen Schluck Öl nachgießen), presse den Knoblauch direkt hinein und reibe den Ingwer fein dazu. Füge die Zitronengraspaste sowie die rote Currypaste hinzu. Dünste alles kurz an, bis es herrlich duftet.

  3. Die Sauce ansetzen

    Lösche die Pasten-Mischung mit der Hühnerbrühe ab. Rühre dabei kräftig mit einem Schneebesen oder Pfannenwender, bis sich die Currypaste vollständig aufgelöst hat. Gieße nun die Kokosmilch ein und rühre den braunen Zucker sowie die Fischsauce unter.

  4. Gemüse garen

    Schneide die Karotten und die Paprika in feine Stifte oder Würfel. Gib das Gemüse zusammen mit den Edamame in die Sauce. Lass alles bei mittlerer Hitze für ca. 10–15 Minuten köcheln, bis das Gemüse die gewünschte Bissfestigkeit erreicht hat.

  5. Finish & Servieren

    Gib die beiseitegestellten Hähnchenwürfel zurück in die Sauce und lass sie für weitere 5 Minuten mitziehen. Schmecke das Curry final mit einem Spritzer Limettensaft und bei Bedarf noch etwas Fischsauce ab. Serviere das Curry auf warmem Jasminreis. Garniere es nach Belieben mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln, frischem Koriander und Chilischeiben. Die restlichen Limetten in Spalten dazu reichen.

Nährwerte pro Portion

770
kcal
Eiweiß 29%
KH 18%
Fett 53%
Kalorien770 kcal
Eiweiß
55,8 g(29%)
Kohlenhydrate
34,6 g(18%)
Fett
45,5 g(53%)
Ballaststoffe6,4 g

Häufige Fragen und Antworten

Die Schärfe des Currys kannst du ganz einfach nach deinem Geschmack variieren. Die rote Currypaste ist der Hauptfaktor für die Schärfe. Wenn du es milder magst, starte mit 2-3 Esslöffeln und taste dich langsam an die gewünschte Schärfe heran. Für alle, die es feurig lieben, sind 5 Esslöffel oder mehr genau richtig. Du kannst auch mit frischen Chilis arbeiten – schneide sie in feine Ringe und gib sie nach Belieben dazu. Ein weiterer Tipp: Die Kokosmilch wirkt als natürlicher Schärfepuffer, also wenn es zu scharf wird, einfach noch einen Schuss Kokosmilch hinzufügen. So kannst du die Schärfe ganz nach deinem Gusto anpassen!

Absolut, dieses Rezept lässt sich wunderbar vegetarisch gestalten! Statt Hähnchen kannst du Tofu verwenden, der sich ebenfalls hervorragend mit dem Backpulver-Trick zart machen lässt. Schneide den Tofu in Würfel und reibe ihn mit Backpulver ein, um eine zarte Textur zu erzielen. Danach brätst du ihn wie das Hähnchen an. Auch Kichererbsen sind eine tolle Alternative und bringen eine spannende Textur ins Curry. So wird das Gericht nicht nur vegetarisch, sondern auch zu einer echten Proteinbombe!

Das Curry eignet sich wunderbar zur Vorbereitung! Du kannst die Sauce und das Gemüse schon am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Das Hähnchen solltest du frisch zubereiten, um die zarte Textur zu erhalten. Wenn du das Curry aufwärmst, erhitze es langsam auf mittlerer Stufe, damit die Kokosmilch nicht gerinnt. Falls das Curry beim Aufwärmen zu dick wird, einfach mit etwas Hühnerbrühe oder Kokosmilch strecken. So hast du schnell ein köstliches Essen zur Hand, das wie frisch gekocht schmeckt!

Ja, die Fischsauce kannst du problemlos weglassen oder ersetzen. Sie bringt eine salzige, umami Note ins Gericht, aber es gibt Alternativen. Sojasauce ist ein guter Ersatz und bringt ebenfalls eine tiefere Geschmacksnote ins Curry. Für eine vegane Version kannst du Tamari verwenden, das ist glutenfreie Sojasauce. Wenn du es noch würziger magst, probiere mal ein paar Tropfen Worcestershiresauce (achte dabei auf eine vegane Variante, wenn nötig). So behält das Curry seinen authentischen Geschmack, auch ohne Fischsauce.

Zu diesem roten Thai Curry passt am besten Jasminreis, der die Aromen wunderbar aufnimmt und das Gericht perfekt abrundet. Du kannst auch Basmatireis oder Vollkornreis verwenden, wenn du es etwas nussiger magst. Und vergiss nicht die Limettenspalten, die du großzügig über das Curry träufeln kannst – sie bringen Frische und einen Hauch von Säure ins Spiel!

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Essen verbindet und macht glücklich! Darum liebe ich es, leckere Rezepte aus verschiedenen Ländern zu kochen und Neue zu kreieren. Hier findet ihr eine bunte Sammlung an traditionellen sowie ausgefallenen oder modernen Rezepten für den Einzelnen oder die ganze Familie. ❤️

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