Es gibt ein spanisches Sprichwort: "Pimientos de Padrón, uns pican e outros non" (Einige sind scharf, andere nicht auf Galicisch (galego)). Genau das beschreibt dieses Gericht perfekt! Denn wusstest du, dass nur etwa jede zehnte Pimiento wirklich scharf ist? Das liegt am Stress, den die Pflanze beim Wachsen (z. B. durch Hitze oder Wassermangel) hat. Wer die Scharfe erwischt, muss die nächste Runde Drinks ausgeben – so will es das spanische Gesetz am Tapas-Tisch! 😉
Es ist das wohl simpelste Gericht der Welt, aber wenn die kleinen Paprika in hochwertigem Olivenöl brutzeln und dann mit grobem Meersalz bestreut werden, entsteht ein Aroma, das süchtig macht. In den Chiringuitos werden sie oft als Fingerfood serviert – man schnappt sie sich am Stiel, beißt den Rest ab und hofft, nicht die eine scharfe „Überraschung“ erwischt zu haben. Ein echtes Muss für jeden Tapas-Abend auf deinem Balkon oder im Garten!


Zutaten für 2 Portionen
Für 2 PortionenZubereitung
Vorbereiten & Trocknen
Wasche die Pimientos gründlich ab. Trockne sie danach extrem gut mit einem Küchentuch ab. Wenn sie noch feucht sind, spritzt das Öl in der Pfanne und die Paprika werden eher gedünstet als gebraten. Wir wollen aber diese typischen, weißen Röstbläschen auf der Haut!
Das heiße Finale
Erhitze das Olivenöl in einer Pfanne bei hoher Hitze. Sobald das Öl heiß ist, gibst du die Pimientos hinein. Brate sie für ca. 3–5 Minuten an. Rüttel die Pfanne regelmäßig, damit sie von allen Seiten Hitze bekommen.
Die Optik
Die Pimientos sind fertig, wenn die Haut beginnt, weiße Blasen zu werfen und stellenweise leicht braun oder schrumpelig wird. Keine Sorge: Genau das sorgt für den rauchigen, süßlichen Geschmack.
Würzen & Servieren
Nimm die Pfanne vom Herd und lasse die Paprika kurz auf etwas Küchenpapier abtropfen (wenn du es weniger ölig magst). Gib sie dann in eine Schale und bestreue sie großzügig mit dem groben Meersalz. Wer mag, träufelt noch ein paar Tropfen frischen Zitronensaft darüber.
Extra Tipp: Pimientos vom Grill
Mische die (trockenen!) Paprika in einer Schüssel mit reichlich Olivenöl, bis sie glänzen. Nutze am besten eine Grillschale.
Bei direkter Hitze ca. 5–8 Minuten grillen und regelmäßig wenden, bis die Haut rundherum weiße Blasen wirft und leicht schrumpelig wird.
Erst nach dem Grillen mit grobem Meersalz bestreuen – so bleiben sie schön knackig!
Häufige Fragen und Antworten
Wie kann ich verhindern, dass das Öl zu stark spritzt, wenn ich die Pimientos de Padrón anbrate?
Das ist eine gute Frage! Das Geheimnis liegt in der Vorbereitung. Die Pimientos müssen wirklich gründlich getrocknet werden, bevor sie in die Pfanne kommen. Wenn sie noch feucht sind, dann spritzt das Öl wie ein Vulkan! Also, nimm dir ein sauberes Küchentuch und trockne jede Paprika sorgfältig ab. Und noch ein Tipp: Verwende eine ausreichend große Pfanne, damit die Pimientos genug Platz haben und nicht übereinanderliegen. So wird das Braten gleichmäßiger und du vermeidest unnötiges Spritzen.
Was kann ich tun, wenn ich keine Pimientos de Padrón finde?
Kein Grund zur Panik! Du kannst stattdessen auch andere kleine grüne Paprikaschoten verwenden, wie zum Beispiel Shishito-Paprika. Die haben einen ähnlichen Geschmack und sind ebenfalls nicht allzu scharf. Falls du gar keine kleinen Paprikaschoten bekommst, kannst du auch größere verwenden, aber schneide sie dann in mundgerechte Stücke. Das Aroma wird anders sein, aber mit dem richtigen Olivenöl und einer Prise Meersalz zauberst du trotzdem einen leckeren Tapas-Snack!
Wie erkenne ich, ob die Pimientos de Padrón richtig gebraten sind?
Das ist eine Kunst, die du schnell meistern wirst! Die Pimientos sind perfekt, wenn die Haut anfängt, diese typischen weißen Blasen zu werfen. Sie sollten an einigen Stellen leicht braun werden und vielleicht sogar ein bisschen schrumpelig aussehen. Aber keine Sorge, das ist genau das, was du willst! Dieser Zustand sorgt für den charakteristischen rauchigen und süßlichen Geschmack, der die Pimientos so unwiderstehlich macht. Also, keine Angst vor ein paar Blasen und braunen Stellen – das ist genau richtig!
Nährwerte pro Portion

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Essen verbindet und macht glücklich – das erfahre ich seit mehr als einem Jahrzehnt jeden Tag, wenn ich für meine Familie koche und backe. Diese langjährige Leidenschaft und tägliche Praxis fließen in jedes meiner Rezepte ein. Weiterlesen …
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