Fluffige Quarkbällchen wie vom Jahrmarkt
Ich liebe den Duft von frisch gebackenen Quarkbällchen – süß, zimtig und einfach gemütlich. Diese kleinen, goldbraunen Bällchen erinnern mich immer an Jahrmarkt, Kindergeburtstage oder verregnete Nachmittage, an denen man es sich mit einer Tasse Kakao oder Kaffee so richtig gemütlich machen kann.
Das Beste: Ihr braucht keine Fritteuse – nur einen Topf, etwas Öl und ein paar einfache Zutaten. Mit einem kleinen Trick gelingen euch perfekt runde, fluffige Quarkbällchen wie vom Bäcker!
Zubereitung
Teig kneten
Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und zu einem glatten, homogenen Teig verkneten. Der Teig darf ruhig etwas klebrig sein – das sorgt später für die perfekte fluffige Konsistenz.
Öl erhitzen
In einem Topf reichlich Öl auf mittlerer Hitze erhitzen. Ob es heiß genug ist, erkennt ihr daran, dass sich kleine Bläschen bilden, wenn ihr den Stiel eines Holzlöffels ins Öl haltet.
Teig spritzen und frittieren
Den Teig in einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel füllen und die Spitze ca. 1,5 cm breit abschneiden.
Den Teig vorsichtig direkt über dem heißen Öl herausdrücken und jeweils nach etwa 2 cm mit einer Schere abschneiden. So fallen kleine Teigportionen ins Öl – einfach, sauber und gleichmäßig rund.
Die Quarkbällchen im heißen Öl goldbraun backen, dabei gelegentlich wenden. Wenn sie außen schön braun und innen fluffig sind, sind sie perfekt. (Sollten sie außen zu schnell bräunen und innen noch roh sein, ist das Öl zu heiß oder die Stücke zu groß.)Bällchen wälzen
Die fertigen Quarkbällchen mit einer Siebkelle herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
In einer Schüssel Zucker und etwas Zimt mischen, die noch warmen Bällchen darin wälzen – und genießen! Am besten schmecken sie lauwarm, außen leicht knusprig und innen weich.
Damit gelingt’s perfekt: Meine Empfehlung
Häufige Fragen und Antworten
Im Ofen werden sie leider nicht ganz so fluffig und saftig wie im Öl. Wenn Du sie trotzdem im Ofen probieren möchtest, könntest Du sie bei 180 Grad Umluft etwa 15-20 Minuten backen. Aber aufgepasst: Die Konsistenz wird ziemlich anders, eher wie kleine Kuchenbällchen.
Am besten nimmst Du ein neutrales Öl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl. Die haben einen hohen Rauchpunkt und verändern den Geschmack der Quarkbällchen nicht. Kokosöl geht auch, wenn Du einen leichten Kokosgeschmack magst.
Der Holzlöffel-Trick ist da super hilfreich! Einfach den Stiel eines Holzlöffels ins Öl halten – bilden sich kleine Bläschen daran, ist das Öl heiß genug. Wenn es stark sprudelt, ist es zu heiß und Du solltest die Hitze etwas runterdrehen.
Du kannst den Teig durchaus im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. So hält er sich für einen Tag. Stell ihn aber rechtzeitig raus, damit er Zimmertemperatur hat, wenn Du die Bällchen formst und backst. Kalt aus dem Kühlschrank könnte er sich schwerer formen lassen.
Rezeptvideo

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