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Brokkoli Cheddar Pierogi

Pierogi, auch Piroggen oder Wareniki genannt, sind gefüllte Teigtaschen aus Osteuropa und werden in Polen als Nationalgericht gefeiert. Je nach Region variieren Zubereitung und Füllungen.

Die Kombination aus Brokkoli, Cheddar und Kartoffeln ist zwar nicht traditionell, aber geschmacklich ein echtes Highlight. Die Zutaten harmonieren wunderbar miteinander – und in zerlassener Butter geschwenkt sind sie einfach himmlisch!

Es ist gerade für große Portionen mit etwas Aufwand verbunden, aber ich kann euch versprechen, dass es sich lohnt.

Brokkoli Cheddar Pierogi - Bild 2
Brokkoli Cheddar Pierogi - Bild 3
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Zutaten

Für 4 Portionen
4

Teig

400 g Mehl
1 TL Salz
20 g Butter
160 ml Wasser
1 Ei

Füllung

5 Kartoffeln
180 g Brokkoliröschen
2 EL Butter
225 g Cheddar
oder Gouda, mittelalt
2 EL Ricotta
1 TL Thymian
N.B. Salz
N.B. schwarzer Pfeffer

Butter

4 EL Butter
5 Salbeiblätter
oder Thymianzweige

Außerdem

N.B. Schmand
Arbeitszeit
50 Min.
Gesamt
1 Std. 30 Min.

Zubereitung

  1. Teig herstellen

    Mehl, Salz, Butter, Ei und Wasser in eine Schüssel geben und mit einer Küchenmaschine etwa 3 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Anschließend abgedeckt ca. 30 Minuten ruhen lassen.

  2. Kartoffeln und Brokkoli kochen

    Die Kartoffeln waschen, schälen und würfeln, dann in einem Topf mit Salzwasser weich kochen. Je nach Größe der Würfel dauert dies etwa 20 Minuten. In der Zwischenzeit den Brokkoli in kleine Röschen schneiden und waschen. Für die letzten 10 Minuten der Kochzeit den Brokkoli zu den Kartoffeln geben.

  3. Füllung zubereiten

    Das Wasser abgießen. Den Käse reiben und zusammen mit den Kartoffeln und dem Brokkoli in den Topf geben. Mit einem Kartoffelstampfer zu einem cremigen Brei verarbeiten. Ricotta, Thymian, Zwiebel- und Knoblauchpulver unterrühren und die Füllung mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  4. Teig ausrollen und ausstechen

    Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit einem Glas oder einer runden Ausstechform Kreise mit einem Durchmesser von ca. 8–9 cm ausstechen. Jeden Teigkreis mit 1–2 TL der Füllung belegen.

  5. Teig verschließen

    Den Rand leicht mit Wasser befeuchten, den Kreis in der Mitte zusammenklappen und die Ränder fest zusammendrücken. Mit einer Gabel zusätzlich versiegeln. Die Pierogi können nun entweder eingefroren oder direkt weiterverarbeitet werden.

  6. Pierogi garen

    In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Die Pierogi portionsweise hineingeben und ca. 2–3 Minuten garen. Sie sind fertig, wenn sie an die Wasseroberfläche steigen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und gut abtropfen lassen.

  7. Pierogi anbraten

    Butter in einer Pfanne zerlassen, optional mit Salbei oder Thymian aromatisieren. Die Pierogi darin kurz schwenken und leicht goldbraun anbraten. Nach Belieben mit Schmand servieren und genießen.

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Häufige Fragen und Antworten

Kann ich die Pierogi auch mit einer anderen Füllung machen?

Na klar, die Füllung kannst Du nach Herzenslust variieren. Ob Spinat und Feta, Pilze oder ganz klassisch mit Kartoffeln und Quark – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass die Zutaten gut harmonieren und schön cremig sind, dann klappt's auch mit den Teigtaschen!

Wie lange kann ich die fertigen Pierogi aufbewahren?

Die kleinen Köstlichkeiten kannst Du prima einfrieren! Einfach die geformten, ungekochten Pierogi auf ein Brett legen, einfrieren und danach in Gefrierbeutel umfüllen. So halten sie sich ein paar Monate. Bei Bedarf einfach ins kochende Wasser werfen - direkt aus der Gefriertruhe, keine Wartezeit nötig. Frisch gekocht halten sie im Kühlschrank ein, zwei Tage.

Was kann ich als Ersatz für Salbei in der Butter verwenden?

Wenn Du gerade keinen Salbei zur Hand hast, schmeckt die Butter auch mit frischem Thymian oder Rosmarin absolut klasse. Oder Du improvisierst mit ein paar gehackten Knoblauchzehen – für den extra Kick.

Wie bekomme ich den Teig schön dünn und gleichmäßig?

Einfach den Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen – am besten Stück für Stück. Damit das richtig gleichmäßig wird, kannst Du auch ein Nudelholz mit Abstandsringen nutzen. Und keine Scheu vor Muskelkraft – je dünner der Teig, desto besser die Pierogi. Wenn's doch mal dicker wird, schadet es auch nicht – Hauptsache, es schmeckt!

Kann ich statt Cheddar auch einen anderen Käse verwenden?

Na klar, der Käse ist austauschbar! Gouda, Emmentaler oder auch ein kräftigerer Bergkäse passen super. Am Ende zählt, was Dir am besten schmeckt. Probier Dich einfach mal durch die Käsetheke und finde Deinen Favoriten!

Wieso sollten die Pierogi in Salzwasser kochen?

Das Salzwasser gibt den Teigtaschen von Anfang an Geschmack, und durch das Kochen werden sie schön weich und saftig. Das Salz bewirkt auch, dass der Teig eine gute Konsistenz bekommt. Wenn sie an die Oberfläche steigen, sind sie perfekt gegart – besser geht's nicht!

Nährwerte pro Portion

850
kcal
Eiweiß 14%
KH 45%
Fett 41%
Kalorien850 kcal
Eiweiß
30,8 g(14%)
Kohlenhydrate
94,8 g(45%)
Fett
38,6 g(41%)
Ballaststoffe7,3 g
Brokkoli Cheddar Pierogi - Bild 4

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Essen verbindet und macht glücklich – das erfahre ich seit mehr als einem Jahrzehnt jeden Tag, wenn ich für meine Familie koche und backe. Diese langjährige Leidenschaft und tägliche Praxis fließen in jedes meiner Rezepte ein. Weiterlesen …

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