Frisch gebackene Pide mit Käse und Sucuk auf einem rustikalen Holzbrett.

Pide - Grundrezept

Oh, wie ich Pide liebe! Wer einmal in den Genuss dieser knusprigen, bootförmigen Teigtaschen gekommen ist, weiß genau, warum sie eines der beliebtesten Exportgüter der türkischen Küche sind. Pide (türkisches Fladenbrot) hat eine jahrhundertealte Tradition und wird in der Türkei in spezialisierten Pideci-Restaurants in unzähligen Variationen frisch im Steinofen gebacken.

Heute möchte ich mit euch mein absolutes Lieblings-Grundrezept mit euch teilen: Die klassische Pide mit Käse und Sucuk. Diese Kombination aus schmelzendem Käse und der würzigen, knoblauchlastigen Sucuk-Wurst ist einfach unschlagbar und bringt echtes Urlaubsfeeling direkt in deine Küche.

Frisch gebackene Pide mit Käse und Sucuk auf einem rustikalen Holzbrett in Scheiben geschnitten.

Warum dieses Pide-Rezept ein echtes Highlight ist:

  • Tradition pur: Pide wird seit Generationen als herzhaftes Streetfood oder Familienessen geschätzt. Die charakteristische Schiffchenform sorgt dafür, dass die Füllung saftig bleibt, während der Rand schön kross backt.
  • Die perfekte Kombi: Die Würze der Sucuk harmoniert ideal mit dem mild-salzigen Käse (am besten nimmst du türkischen Kaşar, Mozzarella oder Gouda).
  • Einfach & Authentisch: Du brauchst kein Profi-Bäcker zu sein! Mit meinem einfachen Hefeteig-Rezept gelingt dir der Klassiker auch im ganz normalen Backofen zu Hause.
Frisch gebackene Pide mit Käse und Sucuk auf einem rustikalen Holzbrett.

Tipps für die perfekte Pide aus dem Heimofen

Damit deine Pide so schmeckt wie beim Lieblings-Türken um die Ecke, kommt es auf zwei Dinge an: Hitze und Liebe.

  1. Heize dein Backblech (oder noch besser einen Pizzastein) ordentlich vor, damit der Boden sofort knusprig wird.
  2. Bestreiche den Rand nach dem Backen großzügig mit flüssiger Butter – das gibt den typischen Glanz und macht den Teig unwiderstehlich weich.

Was serviert man dazu?

Pide ist ein geselliges Gericht. Am besten schmeckt sie ganz frisch und heiß, serviert mit:

  • Einem Glas eiskaltem Ayran: Der Joghurt-Drink neutralisiert die Schärfe der Sucuk perfekt.
  • Frischem Salat: Ein einfacher Mix aus Tomaten, Gurken und glatter Petersilie sorgt für die nötige Frische.
  • Einer Prise Pul Biber: Für alle, die es gerne noch etwas schärfer mögen.
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Zutaten

Für 4 Schiffchen
4
600 g Mehl
20 g Frischhefe
250 ml lauwarmes Wasser
200 g Naturjoghurt
3 EL neutrales Öl
1 TL Salz
½ TL Zucker
1 Ei
zum bestreichen
1 EL Sesam

Außerdem

N.B. Käse
z.B. Gouda
N.B. Sucuk
Arbeitszeit
30 Min.
Gesamt
45 Min.

Zubereitung

  1. Teig ansetzen

    Hefe, Wasser und Zucker in eine große Schüssel geben und 5 min ruhen lassen. Danach einmal umrühren und die restlichen Zutaten für den Teig einarbeiten. Am Besten mit Hilfe einer Küchenmaschine oder einem Handrührgerät den Teig ca. 10 min kneten und den Teig anschließend in eine leicht mit Öl eingefettete Schüssel geben. Mit einem Tuch abdecken und 2 Stunden ruhen lassen.

  2. Teig teilen und ruhen lassen

    Den Teig in 4 Teile teilen und zu Kugeln formen. Nochmal abgedeckt 10 min ruhen lassen.

  3. Teig ausrollen

    Ein Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und die Teigkugeln nacheinander dünn und oval ausrollen. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und danach erst belegen, da ihr die Pide danach sonst nicht mehr so leicht auf das Blech bekommt.

  4. Pide füllen und formen

    Ihr könnt die Pide nun nach Belieben füllen. Zum Beispiel mit Käse (Gouda) und Sucuk in Scheiben geschnitten (und ohne Schale!) oder aber auch mit Hackfleisch, Spinat und Feta. Die Seiten nun vorsichtig einklappen und zu einem kleinen "Schiffchen" formen. Den Rand mit einem verquirlten Ei bestreichen und Sesam darüber streuen.

  5. Pide backen

    Im vorgeheizten Ofen 200°C Heißluft ca. 15-20 min goldgelb backen und genießen.

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Häufige Fragen und Antworten

Kann ich die Hefe durch Trockenhefe ersetzen?

Aber klar doch! Wenn du keine Frischhefe zur Hand hast, kannst du problemlos Trockenhefe verwenden. Eine Faustregel besagt, dass 20 g Frischhefe etwa 7 g Trockenhefe entsprechen. Du kannst die Trockenhefe direkt mit dem Mehl vermischen und dann das lauwarme Wasser und den Zucker hinzufügen. Der Rest des Rezepts bleibt gleich. Achte darauf, dass das Wasser wirklich nur lauwarm ist, damit die Hefe optimal arbeiten kann. So gelingt dir der Teig genauso fluffig und lecker wie mit Frischhefe. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Wie kann ich den Pide-Teig noch mehr Geschmack verleihen?

Da gibt es viele Möglichkeiten, deinem Pide-Teig noch mehr Pfiff zu verleihen! Du könntest zum Beispiel ein paar getrocknete Kräuter wie Oregano oder Thymian direkt in den Teig einarbeiten. Das gibt dem Teig eine mediterrane Note. Eine andere Möglichkeit ist, dem Teig ein wenig Knoblauchpulver oder Zwiebelgranulat hinzuzufügen. Wenn du es etwas schärfer magst, kannst du auch eine Prise Cayennepfeffer einarbeiten. Experimentiere ruhig ein bisschen herum, bis du deine perfekte Gewürzmischung gefunden hast. So wird dein Pide zu einem echten Geschmackserlebnis!

Kann ich den Teig auch im Voraus zubereiten?

Ja, das geht wunderbar! Du kannst den Teig am Abend vorher zubereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Das nennt man eine kalte Gare und sie gibt dem Teig sogar noch mehr Aroma. Am nächsten Tag nimmst du den Teig einfach aus dem Kühlschrank und lässt ihn bei Raumtemperatur für etwa 30 Minuten ruhen, bevor du ihn weiterverarbeitest. Diese Methode ist super praktisch, wenn du am nächsten Tag nicht so viel Zeit hast. So kannst du ganz entspannt und ohne Hektik deine Pide zubereiten.

Welche Alternativen gibt es zur Sucuk?

Wenn du keine Sucuk zur Hand hast oder sie nicht magst, gibt es viele leckere Alternativen. Du könntest zum Beispiel Chorizo verwenden, die hat ebenfalls eine schöne Würze.

Wenn du es lieber vegetarisch magst, kannst du geröstetes Gemüse wie Paprika oder Zucchini als Füllung verwenden. Auch Spinat und Feta oder Käse mit Spiegelei sind tolle Kombinationen. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und du kannst die Füllung ganz nach deinem Geschmack variieren.

Wie kann ich die Pide am besten aufbewahren?

Sollten tatsächlich Reste übrig bleiben, kannst du die Pide einfach in Alufolie wickeln und im Kühlschrank aufbewahren. Sie hält sich dort etwa 2-3 Tage. Zum Aufwärmen legst du sie am besten kurz in den Ofen, damit sie wieder schön knusprig wird. Alternativ kannst du sie auch einfrieren. Dazu die Pide vollständig auskühlen lassen, in Frischhaltefolie einwickeln und ab in den Gefrierschrank. Beim Auftauen einfach im Ofen aufbacken, bis sie wieder warm und knusprig ist. So hast du auch an stressigen Tagen schnell eine leckere Mahlzeit zur Hand.

Nährwerte pro Schiffchen

641
kcal
Eiweiß 12%
KH 70%
Fett 18%
Kalorien641 kcal
Eiweiß
19,7 g(12%)
Kohlenhydrate
112,3 g(70%)
Fett
12,6 g(18%)
Ballaststoffe4,8 g

Video zum Rezept

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Essen verbindet und macht glücklich – das erfahre ich seit mehr als einem Jahrzehnt jeden Tag, wenn ich für meine Familie koche und backe. Diese langjährige Leidenschaft und tägliche Praxis fließen in jedes meiner Rezepte ein. Weiterlesen …

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Juli
26. März 2026
Einfach und richtig lecker!
Hi, ich bin JJ!
JJ
Das freut mich, danke!
Erfahrener Hobbykoch
23. Februar 2026

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