Original Spanische Albóndigas: Der Tapas-Klassiker für zu Hause

Wer an Urlaub in Spanien denkt, hat sofort das Klappern von Tellern, das Lachen in den Gassen und den Duft von Knoblauch und Olivenöl in der Nase. Ganz vorne mit dabei: Albóndigas en Salsa de Tomate. Diese saftigen Fleischbällchen sind das Herzstück jeder Tapas-Bar von Madrid bis Sevilla.
Woher kommen die Albóndigas?
Obwohl wir sie heute als ur-spanisch feiern, liegt ihr Ursprung eigentlich in der arabischen Welt. Das Wort leitet sich vom arabischen al-bunduqa ab, was so viel wie „kleine Nuss“ oder „kleiner Ball“ bedeutet. Während der maurischen Herrschaft gelangte das Rezept auf die Iberische Halbinsel. Die Spanier verfeinerten die Bällchen im Laufe der Jahrhunderte, fügten Schweinefleisch hinzu und kombinierten sie mit ihrer heute so berühmten, fruchtigen Tomatensauce.
Tapas-Kultur: Mehr als nur ein Snack
Albóndigas sind das Paradebeispiel für die Tapas-Kultur. In Spanien bedeutet tapeo, von Bar zu Bar zu ziehen und kleine Köstlichkeiten zu teilen. Es geht um Gemeinschaft, Geselligkeit und den Genuss einfacher, aber hochwertiger Zutaten. Mit diesem Rezept holst du dir genau dieses Lebensgefühl direkt in deine Küche.
Du hast Lust auf noch mehr Tapas? Dann schaue dir gerne auch die Pimientos de Padrón, authentische Aioli oder Gambas al Ajillo an.
Zutaten für 4 Portionen
Für die Albóndigas
Für die authentische Tomatensauce
Zubereitung
Die Fleischmasse
Weiche das Weißbrot in etwas Milch ein. Röste die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl kurz an, bis sie duften (Vorsicht: Sie verbrennen schnell!). Hacke den Knoblauch und die Petersilie fein. Drücke das Brot gut aus und vermenge es mit dem Fleisch, dem Ei, Knoblauch, den ganzen Pinienkernen und der Petersilie. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
Formen & Mehlen
Forme aus der Masse kleine, walnussgroße Bällchen. Wälze sie leicht in etwas Mehl und klopfe überschüssiges Mehl vorsichtig ab – das sorgt später für eine tolle Bindung der Sauce.
Anbraten
Erhitze reichlich Olivenöl in einer Pfanne und brate die Albóndigas rundherum scharf an, bis sie eine schöne Bräunung haben. Nimm sie anschließend aus der Pfanne und stelle sie beiseite (innen dürfen sie noch leicht rosa sein).
Der Sofrito
Würfle die Zwiebel fein und schneide den Knoblauch in hauchdünne Scheiben. Dünste die Zwiebeln im Bratfett der Fleischbällchen glasig an. Gib den Knoblauch, die Chili und das geräucherte Paprikapulver hinzu und brate alles für ca. 30 Sekunden mit.
Ablöschen
Lösche den Sofrito mit dem Weißwein (oder Gemüsebrühe) ab und lass die Flüssigkeit kurz einkochen, damit sich die Aromen vom Pfannenboden lösen.
Köcheln
Füge die gestückelten Tomaten, die Lorbeerblätter und den Zucker hinzu. Lass die Sauce bei mittlerer Hitze ca. 10–12 Minuten offen einkochen, bis sie eine schöne Sämigkeit erreicht. Schmecke sie mit Salz und Pfeffer ab.
Das Finale
Lege die Albóndigas zurück in die Sauce und lass sie bei schwacher Hitze weitere 8–10 Minuten gar ziehen. So bleiben sie herrlich saftig und nehmen den Geschmack der Tomatensauce perfekt an. ¡Buen provecho!

Zutaten für 4 Portionen
Für die Albóndigas
Für die authentische Tomatensauce
Original Spanische Albóndigas: Der Tapas-Klassiker für zu Hause
Wer an Urlaub in Spanien denkt, hat sofort das Klappern von Tellern, das Lachen in den Gassen und den Duft von Knoblauch und Olivenöl in der Nase. Ganz vorne mit dabei: Albóndigas en Salsa de Tomate. Diese saftigen Fleischbällchen sind das Herzstück jeder Tapas-Bar von Madrid bis Sevilla.
Woher kommen die Albóndigas?
Obwohl wir sie heute als ur-spanisch feiern, liegt ihr Ursprung eigentlich in der arabischen Welt. Das Wort leitet sich vom arabischen al-bunduqa ab, was so viel wie „kleine Nuss“ oder „kleiner Ball“ bedeutet. Während der maurischen Herrschaft gelangte das Rezept auf die Iberische Halbinsel. Die Spanier verfeinerten die Bällchen im Laufe der Jahrhunderte, fügten Schweinefleisch hinzu und kombinierten sie mit ihrer heute so berühmten, fruchtigen Tomatensauce.
Tapas-Kultur: Mehr als nur ein Snack
Albóndigas sind das Paradebeispiel für die Tapas-Kultur. In Spanien bedeutet tapeo, von Bar zu Bar zu ziehen und kleine Köstlichkeiten zu teilen. Es geht um Gemeinschaft, Geselligkeit und den Genuss einfacher, aber hochwertiger Zutaten. Mit diesem Rezept holst du dir genau dieses Lebensgefühl direkt in deine Küche.
Du hast Lust auf noch mehr Tapas? Dann schaue dir gerne auch die Pimientos de Padrón, authentische Aioli oder Gambas al Ajillo an.
Zubereitung
Die Fleischmasse
Weiche das Weißbrot in etwas Milch ein. Röste die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl kurz an, bis sie duften (Vorsicht: Sie verbrennen schnell!). Hacke den Knoblauch und die Petersilie fein. Drücke das Brot gut aus und vermenge es mit dem Fleisch, dem Ei, Knoblauch, den ganzen Pinienkernen und der Petersilie. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
Formen & Mehlen
Forme aus der Masse kleine, walnussgroße Bällchen. Wälze sie leicht in etwas Mehl und klopfe überschüssiges Mehl vorsichtig ab – das sorgt später für eine tolle Bindung der Sauce.
Anbraten
Erhitze reichlich Olivenöl in einer Pfanne und brate die Albóndigas rundherum scharf an, bis sie eine schöne Bräunung haben. Nimm sie anschließend aus der Pfanne und stelle sie beiseite (innen dürfen sie noch leicht rosa sein).
Der Sofrito
Würfle die Zwiebel fein und schneide den Knoblauch in hauchdünne Scheiben. Dünste die Zwiebeln im Bratfett der Fleischbällchen glasig an. Gib den Knoblauch, die Chili und das geräucherte Paprikapulver hinzu und brate alles für ca. 30 Sekunden mit.
Ablöschen
Lösche den Sofrito mit dem Weißwein (oder Gemüsebrühe) ab und lass die Flüssigkeit kurz einkochen, damit sich die Aromen vom Pfannenboden lösen.
Köcheln
Füge die gestückelten Tomaten, die Lorbeerblätter und den Zucker hinzu. Lass die Sauce bei mittlerer Hitze ca. 10–12 Minuten offen einkochen, bis sie eine schöne Sämigkeit erreicht. Schmecke sie mit Salz und Pfeffer ab.
Das Finale
Lege die Albóndigas zurück in die Sauce und lass sie bei schwacher Hitze weitere 8–10 Minuten gar ziehen. So bleiben sie herrlich saftig und nehmen den Geschmack der Tomatensauce perfekt an. ¡Buen provecho!
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