Griechische Bougatsa me Krema

Hol dir den Geschmack deines letzten Griechenland-Urlaubs direkt nach Hause! Wenn du schon einmal durch die Straßen von Thessaloniki geschlendert bist, kennst du diesen Duft von Zimt, Vanille und frisch gebackenem Filoteig. Bougatsa ist im Norden Griechenlands ein echter Klassiker auf Frühstückstischen und für zwischendurch.
Geschmacklich erinnert die warme Vanille-Grießfüllung ein wenig an die portugiesischen Pastéis de Nata – nur eingehüllt in hauchdünnen, knusprigen Teig. Genau mein Fall zum Kaffee.
Woher kommt Bougatsa?
Die Bougatsa hat ihre Wurzeln eigentlich in der byzantinischen Küche und kam durch griechische Einwanderer aus Kleinasien nach Nordgriechenland (vor allem nach Serres und Thessaloniki). Heute kauft man sie dort in speziellen Bäckereien, den sogenannten „Bougatsadiko“. Traditionell wird der Teig von den Bäckern durch die Luft gewirbelt, um ihn hauchdünn zu bekommen – ich greife für dieses Rezept der Einfachheit halber auf fertigen Filoteig aus dem Kühlregal zurück. 😉
Bougatsa vs. Galaktoboureko – der Unterschied
Beide sind griechische Klassiker mit Grießbrei und Filoteig. Doch während das Galaktoboureko nach dem Backen in einem schweren, süßen Zuckersirup getränkt wird, bleibt die Bougatsa „trocken“, wird mit Puderzucker und Zimt bestreut und ist dadurch viel knuspriger und weniger klebrig-süß.
Herzhafte Variationen
Wusstest du, dass es Bougatsa nicht nur in süß gibt? In Griechenland ist die herzhafte Variante mindestens genauso beliebt! Du kannst den Filoteig statt mit Grießcreme auch füllen mit:
- Feta und Ei (Bougatsa me tyri)
- Gewürztem Hackfleisch (Bougatsa me kima)
- Spinat (Bougatsa me spanaki)
Wichtige Gelingtipps für Filoteig
Filoteig (oder Yufkateig) ist eine kleine Diva in der Küche. Damit dir das Schichten ohne Frust gelingt, halte dich an diese drei goldenen Regeln:
- Feucht halten: Filoteig trocknet an der Luft in Sekundenschnelle aus und bricht dann. Decke die Blätter, die du gerade nicht brauchst, immer mit einem leicht feuchten (nicht nassen!) Küchentuch ab.
- Nicht mit Butter sparen: Die geschmolzene Butter zwischen den Schichten sorgt dafür, dass der Teig im Ofen schön blättrig und knusprig wird.
- Einstechen nicht vergessen: Das Einstechen mit der Gabel vor dem Backen verhindert, dass sich der Teig durch den aufsteigenden Dampf der Creme unschön aufbläht.
Zutaten für 4 Portionen
Gebäck
Außerdem
Zubereitung
Vanille-Grießcreme kochen
Halbiere die Vanilleschote längs mit einem scharfen Messer und kratze das feine Mark heraus. Gib das Mark und die Schote zusammen mit der Milch, dem Zucker, dem Weichweizengrieß, dem Vanillezucker und dem Vanilleextrakt in einen Topf. Bringe alles unter ständigem Rühren zum Kochen. Sobald es blubbert, reduziere die Hitze. Lass die Masse weiter sanft köcheln und rühre dabei kontinuierlich, bis sie deutlich eindickt und eine puddingartige Konsistenz annimmt.
Die Creme verfeinern
Nimm den Topf vom Herd und fische die ausgekochte Vanilleschote heraus. Rühre nun zügig das Eigelb und die Butter unter die heiße Masse. Das Eigelb gibt der Creme eine schöne gelbe Farbe und zusätzliche Bindung. Stelle die Creme kurz beiseite.
Den Ofen einheizen
Heize deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Filoteig schichten
Schmilz die restliche Butter in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle. Bestreiche eine passende Auflaufform dünn mit etwas flüssiger Butter.
Lege das erste Filoblatt hinein (die Ränder dürfen ruhig überstehen) und bestreiche es dünn mit Butter.
Wiederhole das, bis du die Hälfte der Filoblätter als Boden geschichtet hast – jedes einzelne Blatt hauchdünn einbuttern.
Gieße nun die warme Grießcreme gleichmäßig auf den Teigboden.
Schichte nun die andere Hälfte der Filoblätter darüber – auch hier jedes Blatt (bis auf das allerletzte!) wieder buttern.
Klappe die überstehenden Ränder der unteren Schichten vorsichtig nach oben um, sodass ein geschlossenes Rechteck entsteht. Stich die Oberfläche mit einer Gabel mehrmals leicht ein.
Backen und Servieren
Schiebe deine Bougatsa für 30 bis 35 Minuten in den Ofen, bis der Filoteig goldbraun und knusprig ist. Lass sie nach dem Backen etwa 10 Minuten abkühlen, schneide sie in mundgerechte Quadrate und bestäube sie großzügig mit Puderzucker und Zimt.
Am besten schmeckt sie, wenn sie noch leicht warm ist.

Zutaten für 4 Portionen
Gebäck
Außerdem
Griechische Bougatsa me Krema
Hol dir den Geschmack deines letzten Griechenland-Urlaubs direkt nach Hause! Wenn du schon einmal durch die Straßen von Thessaloniki geschlendert bist, kennst du diesen Duft von Zimt, Vanille und frisch gebackenem Filoteig. Bougatsa ist im Norden Griechenlands ein echter Klassiker auf Frühstückstischen und für zwischendurch.
Geschmacklich erinnert die warme Vanille-Grießfüllung ein wenig an die portugiesischen Pastéis de Nata – nur eingehüllt in hauchdünnen, knusprigen Teig. Genau mein Fall zum Kaffee.
Woher kommt Bougatsa?
Die Bougatsa hat ihre Wurzeln eigentlich in der byzantinischen Küche und kam durch griechische Einwanderer aus Kleinasien nach Nordgriechenland (vor allem nach Serres und Thessaloniki). Heute kauft man sie dort in speziellen Bäckereien, den sogenannten „Bougatsadiko“. Traditionell wird der Teig von den Bäckern durch die Luft gewirbelt, um ihn hauchdünn zu bekommen – ich greife für dieses Rezept der Einfachheit halber auf fertigen Filoteig aus dem Kühlregal zurück. 😉
Bougatsa vs. Galaktoboureko – der Unterschied
Beide sind griechische Klassiker mit Grießbrei und Filoteig. Doch während das Galaktoboureko nach dem Backen in einem schweren, süßen Zuckersirup getränkt wird, bleibt die Bougatsa „trocken“, wird mit Puderzucker und Zimt bestreut und ist dadurch viel knuspriger und weniger klebrig-süß.
Herzhafte Variationen
Wusstest du, dass es Bougatsa nicht nur in süß gibt? In Griechenland ist die herzhafte Variante mindestens genauso beliebt! Du kannst den Filoteig statt mit Grießcreme auch füllen mit:
- Feta und Ei (Bougatsa me tyri)
- Gewürztem Hackfleisch (Bougatsa me kima)
- Spinat (Bougatsa me spanaki)
Wichtige Gelingtipps für Filoteig
Filoteig (oder Yufkateig) ist eine kleine Diva in der Küche. Damit dir das Schichten ohne Frust gelingt, halte dich an diese drei goldenen Regeln:
- Feucht halten: Filoteig trocknet an der Luft in Sekundenschnelle aus und bricht dann. Decke die Blätter, die du gerade nicht brauchst, immer mit einem leicht feuchten (nicht nassen!) Küchentuch ab.
- Nicht mit Butter sparen: Die geschmolzene Butter zwischen den Schichten sorgt dafür, dass der Teig im Ofen schön blättrig und knusprig wird.
- Einstechen nicht vergessen: Das Einstechen mit der Gabel vor dem Backen verhindert, dass sich der Teig durch den aufsteigenden Dampf der Creme unschön aufbläht.
Zubereitung
Vanille-Grießcreme kochen
Halbiere die Vanilleschote längs mit einem scharfen Messer und kratze das feine Mark heraus. Gib das Mark und die Schote zusammen mit der Milch, dem Zucker, dem Weichweizengrieß, dem Vanillezucker und dem Vanilleextrakt in einen Topf. Bringe alles unter ständigem Rühren zum Kochen. Sobald es blubbert, reduziere die Hitze. Lass die Masse weiter sanft köcheln und rühre dabei kontinuierlich, bis sie deutlich eindickt und eine puddingartige Konsistenz annimmt.
Die Creme verfeinern
Nimm den Topf vom Herd und fische die ausgekochte Vanilleschote heraus. Rühre nun zügig das Eigelb und die Butter unter die heiße Masse. Das Eigelb gibt der Creme eine schöne gelbe Farbe und zusätzliche Bindung. Stelle die Creme kurz beiseite.
Den Ofen einheizen
Heize deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Filoteig schichten
Schmilz die restliche Butter in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle. Bestreiche eine passende Auflaufform dünn mit etwas flüssiger Butter.
Lege das erste Filoblatt hinein (die Ränder dürfen ruhig überstehen) und bestreiche es dünn mit Butter.
Wiederhole das, bis du die Hälfte der Filoblätter als Boden geschichtet hast – jedes einzelne Blatt hauchdünn einbuttern.
Gieße nun die warme Grießcreme gleichmäßig auf den Teigboden.
Schichte nun die andere Hälfte der Filoblätter darüber – auch hier jedes Blatt (bis auf das allerletzte!) wieder buttern.
Klappe die überstehenden Ränder der unteren Schichten vorsichtig nach oben um, sodass ein geschlossenes Rechteck entsteht. Stich die Oberfläche mit einer Gabel mehrmals leicht ein.
Backen und Servieren
Schiebe deine Bougatsa für 30 bis 35 Minuten in den Ofen, bis der Filoteig goldbraun und knusprig ist. Lass sie nach dem Backen etwa 10 Minuten abkühlen, schneide sie in mundgerechte Quadrate und bestäube sie großzügig mit Puderzucker und Zimt.
Am besten schmeckt sie, wenn sie noch leicht warm ist.
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